Mein Podcast-Interview mit Sebastian Canaves von Off The Path

Einer meiner deutschsprachigen Lieblings-Reiseblogs ist Off The Path von Sebastian Canaves. Ich folge dem Blog auf facebook und habe auch den Newsletter abonniert.

Am 17.12.2015 veröffentlichte Sebastian das Video „10 Gründe, warum Backpacken Dein Leben verändert wird“ auf der facebook-Seite von Off the Path.
Ich konnte nicht anders und musste das einfach kommentieren weil ich jeden der 10 Gründe jederzeit unterschreiben würde. Also schrieb ich:

Du hast nur diese eine Chance – und genau deswegen hab ich
– Job geschmissen
– Wohnung gekündigt
– Hab & Gut bis auf weniges verkauft und verschenkt
– das Corporate life an den Nagel gehängt
》 Im Januar geht’s los: Malaysia, Indonesien, Neuseeland – One-Way-Ticket ist gebucht 🙂

Tja und somit kam die Sache ins Rollen: Innerhalb kurzer Zeit bekam mein Kommentar zahlreiche Likes und somit wurde auch Sebastian darauf aufmerksam und meinte: Hey Linda, lass mal einen Podcast machen !

Wenn einer der erfolgreichsten deutschen Reiseblogger fragt, ob Du Zeit und Lust hast Deine Story zu erzählen sagst Du definitiv nicht nein. Also schickte ich Sebastian zwischen den Jahren eine Email und eine Woche später unterhielten wir uns über Skype über meine geplante Reise, die Gründe warum ich mein altes Leben hinter mir gelassen hatte und was ich so vor habe.

Wenn auch Du mehr darüber erfahren möchtest, hier geht’s zum Podcast:

Podcast: Kündigen für Reisen mit Linda Fach

 

Kuala Lumpur Tag 2: KL Tower, Petrona Towers und das Pongal-Fest in Little India

30.01.2016

Am Samstag bin ich erst mal zum KL Tower gelaufen und dann bis zum Fuß des Turms gegangen. Von dort aus ging es weiter vorbei an Hochhäusern zum Wahrzeichen Kuala Lumpurs: Den Petrona Towers.
Von 1998 bis zur Fertigstellung des Taipei 101 im Jahr 2004 (508 Meter) galten die Türme mit der markanten Brücke in vielen Ranglisten wegen ihrer strukturellen Höhe als die höchsten Gebäude der Welt und sie sind wirklich beeindruckend, insbesondere wenn man unten direkt vor ihnen steht.


Hinter den Petrona Towers ist ein schöner Park, nachdem ich mir etwas zu Trinken besorgt hatte, hielt ich mich im Park auf. Auf einer Bank wäre ich auch fast eingeschlafen, hätte mich nicht eine Parkwächterin mit ihrer Pfeife und einem rauen „Miss, Miss sit up“ aufgeschreckt. Also merken: Man darf auf den Bänken sitzen aber nicht liegen.

Ich habe den Fehler gemacht, am ersten Tag komplett falsche Schuhe angezogen zu haben und ich hatte überall Blasen. Also machte ich mich von den Towers auf den Weg zurück zum Hostel um in meine Laufschuhe zu wechseln um mich danach auf den Weg zur Busstation zu machen um mein Ticket für die Cameron Highands zu kaufen.
Auf dem Weg machte ich noch einen Abstecher in ein echt tolles VEGETARISCHES Restaurant. Normalerweise folge ich selten Restaurant oder Hostel-Empfehlungen des Lonely Planets aber da das Blue Boy Vegetarian Foodcentre direkt bei mir um die Ecke lag, beschloss ich es mal zu testen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Gerichte sind einfach aber nachdem ich die letzten Tage nur Reis mit Gemüse beziehungsweise Gemüse mit Reis gegessen hatte war ich überglücklich endlich mal wieder Tofu und gebratenes Soja zu bekommen – echt, ich habe extreme cravings nach Proteinen, das ist gar nicht so leicht hier, die bei einer Mahlzeit dabei zu haben wenn man weder Fisch noch Fleisch ist. Das Essen war dort ehrlich gesagt ein Glücksmoment. Es war sehr , sehr lecker und der Service total nett, ich kann es jedem Vegetarier / Veganer in KL nur empfehlen.

Bei der Busstation Plaza Rakyat suchte ich den Ticketschalter für die Cameron Highlands vergeblich: An einem anderen Schalter wurde ich sehr nett darauf hingewiesen, dass ich das Ticket für die Cameron Highlands nur an der Station Bindar Tasik Selatan kaufen kann. Eine andere Reisende hatte das gleiche Ziel und wir machten uns dann gemeinsam auf den Weg. Nach eine paar Worten stellte sich die Reisende als Vroni vor, aus der Nähe von Regensburg und die ebenfalls vorhatte in die Cameronron Highlands zu fahren.
Bei TBS fahren alle Busse ins Umland von Kalua Lumpur und in die größeren Städte ab. Zu den Cameron Highlands fahren jeden Tag alle 30 min Busse. Ich entschied mich für den Bus am 01.02. um 10:30h, das Ticket gibt es für 35 RM (das entspricht ca.

Als wir unsere Tickets hatten machten wir uns dann von China Town aus auf den Weg nach Little India. Also ein Spaziergang ist etwas anderes: Die Verkehrsführung für in KL hat mich jeden Tag wieder belustigt. Hohe Bordsteinkanten, keine Fußwege und man kommt stets in den Genuss eine 4-spurige Schnellstraße zu überqueren.

Little India ist wie der Name schon sagt der Stadtteil von KL wo überwiegend Inder leben. Dementsprechend gibt es überall indische Restaurants und Shops.
Wir hatten Glück denn am Samstag wurde dort „Pongal“ gefeiert. Das ist eines der indischen Erntedankfeste. Und das wird so gefeiert:
Pongal (Tamil: பொங்கல Poṅkal [ˈpoŋɡəl], wörtlich: „Überkochen“), auch Tai Pongal oder Thai Pongal (Tamil: தை பொங்கல Tai Poṅkal [ˈt̪ai̯ ˌpoŋɡəl]), ist ein tamilisches Erntedankfest. Es wird am Anfang des tamilischen Monats Tai (Mitte Januar) gefeiert und ist einer der wichtigsten tamilischen Feiertage. Pongal bezeichnet auch das Reisgericht, das während des Festes gekocht wird, aber auch zu anderen Gelegenheiten gegessen werden kann.
Die Festlichkeiten dauern insgesamt vier Tage. Am ersten Tag, Bhogi, verbrennt man, symbolisch für den Neuanfang, alte Kleidungsstücke sowie andere alte Dinge oder wirft sie fort. Vakisan Pongal, der eigentliche Pongal-Tag, fällt nach dem tamilischen Kalender auf den ersten Tag des tamilischen Monats Tai, meist der 14. oder 15. Januar. Früh am Morgen kocht man das typische Gericht, das ebenfalls Pongal genannt wird. Es besteht aus Reis mit frischer Milch und Sirup aus dem Palmzucker der neuen Ernte. Nach alter Tradition soll es möglichst im offenen Hof in einem neuen Topf an einer neuen Feuerstelle geschehen. Große Stangen von Zuckerrohr stehen neben dem Pongal-Topf. Vor allem ist an diesem Tag eines wichtig: Um Glück, Wohlstand und Überfluss anzuzeigen, muss das Essen unbedingt überkochen. Jeder wartet gespannt auf diesen Augenblick und ruft sich dann fröhlich zu: „Pongal! Pongal!“. Später besucht man Verwandte und Freunde, beschenkt sich gegenseitig mit verschiedenen Süßigkeiten und tauscht Festtagsgrüße aus. Dieser Tag ist der wichtigste des Pongal-Festes.
Und genau diesen Tag und das Kochen des Pongals konnten wir live miterleben. Alle waren in traditionellen indischen Gewändern gekleidet, die Frauen und Mädchen hatten einen Tontopf vor sich stehen und kochten den Reis. Es hat ca. 45 min gedauert bis der erste Pongal im Topf überkochte.
Natürlich können bei einem solchen Fest Kühe nicht fehlen, so führten zwei Männer zwei Kühe durch die Menge, die gestreichelt und geehrte wurden. Es war total interessant das mal zu erleben. Was mich beeindruckt hat war, dass ach so viele junge Inder daran teilgenommen haben.

Die weiteren Festtage laufen folgendermaßen ab: Am dritten Tag, Mattu Pongal, dankt man Kühen und Büffeln rituell für ihre Dienste. In manchen Gegenden von Tamil Nadu gibt es an diesem Tag einen blutigen Wettkampf, Jallikattu, auch bekannt als Manju Virattu – den Bullen jagen. Für die jungen Männer geht es darum, einen wilden, meist alkoholisierten Bullen mit bloßen Händen zu zähmen. Am letzten Feiertag, Kanum Pongal, versammelten sich in früheren Zeiten die unverheirateten Burschen und Mädchen an den Ufern der Flüsse, um sich ihre Zukünftige beziehungsweise ihren Zukünftigen auszusuchen und Kontakt aufzu­nehmen (das Wort kanum bedeutet ‚anschauen‘). Diesen Brauch gibt es heute nicht mehr. Jedoch besuchen die Menschen, vor allem Ladenbesitzer, an diesem Tag traditionell den Strand und Freizeitparks. Außerhalb Südindiens feiern die Menschen am selben Tag das Fest der Sonnenwende Makar Sankranti und im Punjab das Erntefest Lohri, wobei Bräuche und mythologische Hintergründe andere sind als beim tamilischen Pongal.

Vroni und ich schauten dem ganzen sicher über eine Stunde zu. Da es dann dämmerte und wir doch noch ein Stück zurück hatten, nahmen wir dann die Rapid KL zurück zu unseren Unterkünften. Nach einem kurzen Stopp im Hostel bin ich dann wider auf die Jalan Alor gelaufen um mir etwas zum Abendessen zu kaufen. Meine Wahl fiel diesmal auf ein grünes Thai-Gemüse-Curry mit Reis. Es war total lecker. Aber so langsam fragte ich mich: was ist eigentlich malaysisches Essen ? Man bekam überall indische, chinesisch aber malaysisch ?
Na ich denke spätestens in Penang wird sich die Frage vielleicht klären. Bis dahin werde ich mich weiter durchprobieren. Streetfood ist in Asien sowieso das Beste: Frisch, lecker und total günstig. Im Schnitt komme ich hier für eine richtige Mahlzeit und Getränk für weniger als 3,50€ weg.

Kuala Lumpur, Tag 1

29.01.2016

Kuala Lumpur ist Malaysias Hauptstadt, übersetzt heißt es übrigens „schlammige Flussmündung“. Die Stadt bedeckt eine Fläche von 243,65 km² und hat 1.588.750 Einwohner (Stand 2010), womit sie vor dem zur Metropolregion Kuala Lumpur gehörenden Subang Jaya größte Stadt Malaysias ist.
Die städtische Bevölkerung besteht zu 52 % aus Chinesen, 39 % Malaien und 6 % Indern. Hinzu kommen Araber, Sri Lanker, Europäer, Indonesier und Philippiner.
Da hier soviele Kulturen und religionen aufeinander treffen sieht man hier auch viele verschiedene Gotteshäuser: Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel. Und ich denke genau dieses multikulturelle Mischung macht die Stadt so interessant.

In meinem Hostel gab es einfaches Frühstück. Entweder Toast mit Butter und einem Brotaufstrich dessen Name ich bereits vergessen habe oder Roti Canai mit Dahl. Ich habe den Roti gekostet: Das ist ein indischer Teigfladen  der mit einer Soße aus Linsen und Gewürzen serviert wird. Gegessen wird er mit der Hand. Und es ist wohl ein typisch malaysisches Frühstück.
Ich bin am Freitag nach dem Frühstück erst einmal zur indonesische Botschaft gelaufen da ich mein Touristen-Visum für 60 Tage beantragen wollte. Nun daraus wurde nichts: Die Dame am Empfang erkläret mir, dass die indonesische Botschaft in KL dieses Visum nicht ausstellt. Tja, auch auf meinen Einwand, dass ich im Vorfeld bei der deutschen Botschaft in Frankfurt nachgefragt hatte und andere Informationen hatte, beeindruckten sie mal absolut nicht sondern sie meinte nur : Wir sind hier aber die indonesische Botschaft in Kuala Lumpur. Gut, ich bin gegangen und war leicht genervt. Aber ich werde es in Georgetown beim indonesischen  Konsulat versuchen und wenn es da auch nicht klappt in Singapur. Es gibt also Plan B und Plan C.

Also habe ich mich dann auf den Weg zu den Must Sees von KL gemacht. Als Fußhänger ist es nicht ganz so einfach: richtige Fußgängerübergange gibt es nicht wirklich und wenn haben sie echt hohe Bordsteine und sehr oft läuft man am Rand von Schnellstraßen entlang.
Ich bin zuerst ein wenig durch Chinatown gelaufen, dann Richtung Central Market. Das ist eine überdachte Markthalle – natürlich klimatisiert – in der man alles erdenkliche Malaysische Handwerk, lokale Nahrungsmittel und die üblichen Souvenirs kaufen kann.
Vorbei am Textile Museum und an der Kuala Lumpur City Gallery bin ich zum Merdeka Square gelaufen. Der malaysische Name ist Dataran Merdeka,  der Unabhängigkeitsplatz. Hier stehen ein 100 m hoher Fahnenmast, an dem am 31. August 1957 um Mitternacht das erste Mal die Malaysische Flagge gehisst wurde. Daneben noch ein englischer, viktorianischem Jugendstilbrunnen und am Rand des Platzes befindet sich das Sultan Abbdul Samand Gebäude von 1897 mit einem 41 m hohem Glockenturm, der auch Big Ben genannt wird. Der Platz ist auf jeden Fall sehenswert und bietet neben dem ganzen Verkehr etwas Erholung.

Da es bereits nachmittags war und es mein erster Tag in der Hitze war, beschloss ich mich auf den Weg zum Botanischen Garten zu machen. Dieser ist umfasst zudem auch noch einen Deer Garden 8dort kann man dann Rehe sehen und Eichhörnchen), einen Bambus-Garten, einen Orchideen- und Hibiskus-Garten und vieles mehr.  Zudem befindet sich dort auch der Bird-Park, mit dem weltweit größten Freifluggehege. Bis auf den Bird-Park ist alles gratis und der Garten bietet Erholung und ach etwas Abkühlung. Und man ist abseits vom ganzen verkehr. Der ist nämlich schon ziemlich crazy in KL. Und überall wird gebaut, vor allem Hochhäuser, wovon es schon zahlreiche gibt.

Auf dem Rückweg bin ich an der National-Moschee , der Masjid Negara, vorbeigekommen. Leider war gerade Gebetszeit und die Moschee ist dann leider für nicht muslimsche Touristen geschlossen. Die Moschee ist sehr modern, das Gebäude total riesig, das Dach ist fächerförmig in der Moschee ist Platz für 15.000 Menschen.


Von dort aus bin ich zu einer weiteren Moschee gelaufen, die unweit vom Merdeka Square liegt: die Masjid Jamek. Tja und genau dann fing es an wie aus Eimern zu schütten. Glückicherweise war ich in der Nähe des Bahnstation.
Da der regen einfach nicht aufhörte habe ich dann meinen Plan des Moscheebesuchs verworfen. Es war mittlerweile auch schon 17h und ich total müde, vom Jetlag und vom Laufen.  Und von der Hitze.
Um mir noch weiteres Laufen zu sparen, nahm ich die Overground-Bahn, RapidKL. Naja wer mich kennt weiß, dass ich und mein Orientierungssinn nicht so ganz die besten Freunde sind. Er hat mich schon morgens im Stich gelassen als ich trotz Stadtplan und ausgedruckter Google-Maps Route den falschen Weg zur indonesischen Botschaft eingeschlagen.
Also bin ich erst mal in die falsche Richtung gefahren um dann an einer weiteren Staion falsch umzusteigen – ich bin einfach wieder zurück gefahren was ich gar nicht vor hatte. Nun ja. Mittlerweile habe ich die RapidKL oft genommen und kenne mich nun aus. Für den nächsten KL Trip mache ich mir also keine Sorgen.
Aber wie sagt man so schön: Umwege erweitern die Ortskenntnis.

Im Hostel bin ich heil angekommen. In meinem Zimmer habe ich Paz und Martina getroffen, zwei sehr nette Mädels aus Argentinien. Mit den zwei saß ich noch etwas zusammen. Aber ich bin von meinem Tag so müde gewesen, dass ich dann gegen 23h auch nicht mehr konnte, duschen, meine Blasen an den Füßen versorgt (langsam weiß ich nicht welche Schuhe ich anziehen soll) und ab ins Bett.

Der Countdown läuft: Nur noch 9 Tage

Aufregung aber kein Stress

Heute habe ich festgestellt: Oh es sind ja doch nur noch 9 Tage bis ich im Flieger nach Kuala Lumpur sitze. Irgendwie ist die Zeit seit meinem Umzug von Paris so schnell vergangen. Und so langsam bin ich wirklich aufgeregt. Ich könnte ja mal Probe packen. Oder doch noch eine genaue Reiseroute für Malaysia planen. Oder nochmals hunderte von Reiseblogs durchstöbern um die ultimativ tollsten Orte ausfindig zu machen.
Oder es einfach mal auf mich zu kommen lassen. Und genau das mache ich. Ich habe glaube ich mein gesamtes Leben durchgeplant seitdem ich ca. 16 war. Und jetzt vertraue ich einfach mal auf das Leben und schaue mal, was es so mit mir vor hat. Auf meinen beiden Solo-Trips habe ich gemerkt, dass spontane Entscheidungen die besten sind. Und das werde ich weiter so beibehalten

Aber eine grobe Reiseroute für die ersten 4 Wochen gibt es – grob, nur Ziele, keinen genauen Zeitplan. Denn Zeit habe ich dieses Mal. Und daher kann ich endlich langsam und mit Muße reisen. Verweilen. Entdecken. Entspannt. Und ohne Terminkalender.

Hier geht es für mich in den ersten 4 Wochen hin:
– Kuala Lumpur, Malaysia
– Cameron Highlands, Malaysia
– Georgetown und Penang, Malaysia
–  Pulau Tioman (wobei ich mich da noch genauer informieren muss ob es klappt da Regensaison ist)
– Singapur
Am 17.2. fliege ich von Singapur nach Medan, Sumatra, Indonesien.
Dort werde ich erst mal nach Bukit Lawang fahren, den Dschungel im Gunung Leuser Nationalpark erkunden und hoffentlich – einer meiner größten Wünsche – Orang-Utans sehen. Drückt mir die Daumen.

Nun und dann habe ich vor in eines der schönsten Tauchgebiete von Indonesien zu reisen. Im Norden Sumatras liegt Pulau Weh, eine Insel um die es wunderbare Unterwasserwelten gibt. Ich möchte ja in Indonesien gerne die Ausbildung zum Divemaster machen und dafür muss ich auch erst mal Tauchgänge (insgesamt 40) sammeln.
Aber worüber ich eben nachdenke ist, dass ich dann auch in die Region Aceh komme. Und da herrscht eine viel strengere Auslegung islamischer Gesetze als im restlichen Indonesien (wie allgemein bekannt ist sind ca. 90% der indonesischen Bevölkerung Muslims) und da ich als Frau alleine reise weiß ich noch nicht wie ich das einschätzen soll. ber da werde ich sicherlich noch Informationen finden.

Dann stehen für Sumatra auf jeden Fall der Toba-See auf der Liste und eventuell noch ein paar Surfspots (ich muss ja meine Skills verbessern)

Ja und dann heißt es Inselhopping in Indonesien: Java (dort bin ciah am 20.3. auf eine Hochzeit eingeladen, ich freu mich sehr), Sulawesi, Bali, Lombok und die Gili Inseln, Flores, Komodo,… – mal sehen, ich bin gespannt und mit ca. 17.508 Inseln gibt es viele Möglichkeiten 🙂