Hello From The Other Side…

Meine ersten 3 Monate in Neuseeland

Ja es war ruhig auf dem Blog. Nicht nur ruhig sondern es herrschte großes Schweigen. Nun, dafür gibt es folgende Gründe: Zum einen war das Internet in Indonesien eine Katastrophe. Und zum Anderen hat mir meine 3 monatige Divemaster- Ausbildung auf Gili Trawangan so gut wie keine freie Minute gelassen, um mich dem Blog zu widmen. Wirklich, ich habe 3 Monate nicht nur bis zu 4 Tauchgänge am Tag absolviert sondern mir auch die Theorie angeeignet und zu dem noch die Special Ausbildungen des PADI Deep Divers (juhuu, ich darf offiziell bis 40 m tauchen – war aber bereits auf 45 m in Komodo, war auch kein großer Unterschied 😉 ) und des Enriched Air Divers. Meine Ausbildung habe ich erfolgreich am 26.8. abgeschlossen und ich bin jetzt PADI Divemaster und habe mittlerweile 155 Tauchgänge . Die Zeit war lehrreich, ereignisreich, ich bin nicht nur an meine physischen sondern auch an meine persönlichen Grenzen gestoßen und ich habe viel für mich selbst mitgenommen.
Ob ich die Ausbildung zum PADI Instructor mache weiß ich noch nicht, ich weiß nicht ob ich wirklich in der Tauchindustrie arbeiten möchte. Vielleicht behalte ich mir das Tauchen eher als das was es für mich aktuell ist: Eine Leidenschaft die aus meinem Leben nicht mehr missen möchte. Und nach 8 Monaten Reisen kann ich auch sagen: Ich mag es eine gewisse Routine zu haben, einen Alltag, einen Job der mich fordert und fördert in einem angenehmen Arbeitsumfeld. Und das ist gut, das auf dieser Reise herausgefunden zu haben. Aber man weiß nie was das Leben so bringt, daher bin und bleibe ich für alles offen und schau einfach mal, was da so kommt.

Bye bye Indonesien – Hello Auckland !

Der Abschied aus Indonesien fiel mir schwer, zeitweise hatte ich sogar vor, mein Work-Holiday-Visa für Neuseeland einfach verfallen zu lassen. Eine Freundin hat mir aber kräftig den Kopf gewaschen – zum Glück – und ich hab nach unserem Gespräch mein One-Way-Ticket gebucht.

Am 30.8. bin ich also von Bali nach Auckland geflogen. Vom Flieger schon sieht Neuseeland wunderschön aus: Alles ist so grün, dazwischen ist es tiefblau und die weißen Punkte die man sieht, sind die unzähligen Schafe.

Meinen ersten Monat hier habe ich bei Renata, Juri, Ruby und Bubble (die Katze) verbracht. Und ich bin ihnen super dankbar, dass ich so lange auf der Couch schlafen durfte. Ruby ist fast 2 Jahre alt und auf jeden Fall bin ich als heißgeliebte Tante Linda direkt adoptiert worden, ich kenne jetzt eine große Anzahl toller Spielplätze in Auckland – schaukeln finde ich selbst übrigens wieder ziemlich cool, ich konnte mein Wissen an Kinderliedern und Kinderbüchern auffrischen und bin jetzt quasi der perfekte Babysitter (Wink mit dem Zaunpfahl).


Ich hatte am Anfang keinen wirklichen Plan was ich hier eigentlich machen will. Reisen ? Tauchen ? Als Divemaster arbeiten ? In meinen alten Job zurück ? Backpackerjobs ? Nun ja, nach einer Woche Überlegung habe ich beschlossen, erst mal in AKL zu bleiben und mir eine Job im Marketingbereich zu suchen. Mittlerweile habe ich beschlossen Auckland zu meiner Homebase zu machen und bis zum Ende meines Visa hierzubleiben. Ich fühle mich hier  wohl und mag die Stadt echt ganz gern.

Die Jobsuche – Ein Job für sich

Nun  hieß es Bewerbungen schreiben und Recruitment Agencies kontaktieren. Ich bin mittlerweile bei drei Agenturen eingeschrieben, die eine hat mir auch innerhalb einer Woche meinen ersten Job beschafft 🙂 Und ein Interview in einer neuseeländischen Firma hatte ich auch, die haben jemanden für Sales & Marketing Coordination gesucht. Der erste Satz des Inhabers der Firma – eine Kiwi Firma die Promotion und Print-Supply verkauft – war: Hi, Welcome, this is what we sell: We sell shit, but people wanna buy shit !!! Haha, es war total locker und entspannt, der Job wäre ok gewesen und gut bezahlt aber eben total außerhalb von AKL. Er hat sich dann auch – obwohl ich seine favorisierte Bewerberin war – für einen Kandidaten entschieden der in seinem vorherigen Job genau das gleiche getan hat. Aber: Er hat meinen CV und meine Telefonnummer an 2 Recruiter weitergeleitet und mich quasi weiterempfohlen weil er so begeistert von mir war. MEGA !!!! Das ist mir bis jetzt noch nie passiert.

Nun, eine der Recruitment agencies hat meinen CV tatsächlich für eine Archivierungs-Stelle weitergeleitet…tsss also ehrlich, dafür brauch man niemanden mit einem Master-Abschluss und 5 Jahre Arbeitserfahrung. Ist auch nichts draus geworden da die andere Agentur meinen CV wirklich für alle möglichen Marketingstellen gepusht hat und ich innerhalb einer Woche 2 Interviews hatte. Eines war bei SKYCITY, die betreiben Restaurants, Casinos und den Skytower hier in AKL. Die GM für Marketing meinte dann tatsächlich während dem Gespräch: Ich empfehle Ihnen keine allzu vielen sozialen Kontakte mit den Kollegen zu schließen, denn sie sind ja nach 3-4 Wochen sowieso wieder weg. Bitte was ??!! OK als temp Mitarbeiter wird man dort anders behandelt, schön.

Und dann hatte ich mein Interview bei WhereScape wo ich über 6 Wochen als Marketing & Event Coordination Assistant gearbeitet hab. Ganz ehrlich: Absoluter Jackpot als erste Kiwi-Workexperience ! Great place to work: der CEO ist ein Triathlet, läuft und ist Vegetarier also bewirbt er einen gesunden Lifestyle bei seinen Mitarbeitern, wenn immer man bei einem Lauf oder anderem Sportevent teilnehmen  will, zahlt WhereScape die Teilnahme Gebühr. Jede Woche gibt es eine Riesenlieferung an Obst für alle. Und im Büro gibt es  Dart, Flipper, eine Tischtennisplatte und Minigolf Stationen. Und wer in der Mittagspause joggen oder ins Gym gehen mag, kann das jederzeit gerne tun. Und ansonsten sind alle Kollegen wahnsinnig nett, meine beiden Chefs sind super cool und easy going und allzeit begeistert dass ich so einen guten Job mache .

Leider endete mein Vertrag am 16.11., alle waren bemüht mich irgendwie in der Firma behalten zu können aber leider gibt es nicht den Workload der eine Weiterbeschäftigung von mir rechtfertigen würde. Nun aber ich habe wunderbare Leute kennengelernt, einiges gelernt und meine erste Kiwi-Workexperience hätte besser nicht sein können. Und als Referenz ist die Firma wirklich super.

Am 7.12. laufe ich den sogenannten Santa-Run mit dem WhereScape Team, es ist ein Charity-Lauf , an dem man als Weihnachtsmann verkleidet 3 km läuft 😉 Es wird sicherlich lustig.

Generell kann ich nach meiner ersten Arbeitserfahrung hier sagen: Die Kiwis sind absolut entspannt und relaxed. Die Work-Life-Balance ist hier besonders wichtig und das macht sich auch in der Arbeitskultur bemerkbar. Man arbeitet um zu leben aber man lebt nicht um zu arbeiten. Aber die Leute arbeiten auch umständlich und nicht wirklich durchdacht. Man muss berücksichtigen, dass Neuseeland eben eine kleine Insel mit 4,5 Milionen Menschen ist – und manchmal sind sie sehr small minded. Als mein Chef mich beeindruckt fragte, wie ich bei dem Stress gerade so ruhig bleiben konnte war ich ehrlich gesagt verwirrt den ich hatte gar keinen Stress. Nein, ich fand den Job im Vergleich zu allen anderen sehr entspannt 🙂 Ich bin wohl anderes gewöhnt. …nun gut, wie sagt man so schön: Der kulturelle Unterschied eben ^_^
Zudem Menschen sind hier sehr aktiv, auch während der Lunch-Break. Und natürlich macht man hier am Wochenende was in den Outdoors: Hiken oder trampen wie man hier sagt, surfen, an den Strand etc. Und es bietet auch einfach nur an, da Neuseeland einfach ein Naturparadies ist.

Nun ist die Zeit gerade absolut ungünstig um einen Job zu bekommen. Die Räder drehen sich hier langsamer wenn nicht sogar zurück. Dass man erst 4 Wochen nach Bewerbungseingang eine Rückmeldung von der Firma erhält ist normal. Nun es ist zäh. Und wenn man nur ein Work-Holiday-Visa hat ist es nicht einfach da die Firmen denken, man will sowieso wieder weg. Aber genau das will ich ja nicht: Ich möchte gerne hierbleiben. Denn es gefällt mir hier einfach verdammt gut. Die Lebensqualität ist super, die Natur und die Landschaften sind großartig aber vor allem die Kiwis machen es aus: Ich war noch nie in einem westlichen Land wo die Menschen so freundlich, offen und entgegenkommend sind. Das hat mich echt verblüfft. Und was natürlich für mich wichtig ist: Der Ozean ist nie weit weg 🙂 Und Auckland ist ca. 2-3 Stunden von den tollsten Divespots in Neuseeland entfernt. Ich bin schon ganz hippelig endlich hinzufahren und sie auszuchecken. Ich muss gestehen, dass es mir gerade jetzt noch zu kalt ist 😉 Wenn man nur 28°C Grad kaltes Wasser beim Tauchen gewöhnt ist dann sind 15°C dann doch sehr hart.

Also habe ich mich gerade damit abgefunden, dass ich im Dezember wohl nicht arbeiten werde. Sämtliche Versuche einen Retailjob als Casual-Assistant über den Sommer zu bekommen sind gescheitert und da ich nicht wirklich Erfahrungen im Hospitality-Bereich habe, ist das auch keine Option.
Also werde ich die Zeit nutzen und erst mal meinen CV optimieren, Online-Kurse im Bereich Online und Digital-Marketing sowie Social Media Marketing zu machen, regelmäßig bei LesMills zum Schwitzen kommen (LesMills ist die hießige Fitnesskette hier und ich L I E B E es, nach 10 Monaten Pause habe ich hier realisiert wie sehr mir mein Sport gefehlt hat) und um Auckland besser kennen zu lernen.

Natürlich habe ich auch schon Gelegenheiten gehabt, etwas von der Umgebung zu erkunden. Mit Renata und Ruby war ich bei Piha Beach, ein Strand mit schwarzem Sand. Renata ist eine Freundin aus Dortmund, die ich im Studium in La Rochelle kennengelernt habe. Dann sind hier noch Marco und Sigrid, beide aus DA, die ich hier über meinen guten Freund Simon kennengelernt habe, die beiden sind schon seit 2 Jahren hier und sind damals ausgewandert, total sympathisch und es ist schön jemanden von zu Hause hier zu haben. Im Oktober sind wir zusammen für einen Tag nach Matakana in den Tawharanui Regional Park gefahren. Das war ein toller Tag mit Hiking und Beach.
Meine Ex-Flatmate aus den US, Brianna, 27, ist eine super liebe, wir waren zusammen auf Waiheke Island und in Wangharei. Waiheke Island ist bekannt für seine Vineyards und natürlich haben wir eine Weinprobe gemacht. Whangarei ist ca. 3 Stunden nördlich von Auckland und dort gibt es eine Reihe schöner Strände.

Letzte Woche habe ich bei einem Expat Meetup Jini, 28 aus Kanada kennengelernt. Gemeinsam mit Brianna und ihr sind wir zusammen nach Hobbiton gefahren und hatten einen wunderschönen lustigen  Tag. Hobbiton ist eine pure Touristenattraktion aber was war süß, man fühlte sich ein bisschen in eine Fantasy-Welt versetzt.

Unten sind Fotos von den verschiedenen Locations, mehr Text brauche ich glaube ich nicht, mehr wissen mag kann ja google befragen 🙂

 

Oh ein weiteres Highlight war das Ben Harper Konzert auf dem ich war. Wie ich es von Paris nicht anders gewohnt bin dachte ich, es wird brechend voll und war bereits über eine Stunde vor Beginn bei der Vector-Arena – und mit mir waren vielleicht gerade mal 30 andere Leute da. Und als um 19h die Türen zum Saal geöffnet wurden gab es überhaupt keinen Andrang so dass ich ganz entspannt in die erste Reihe laufen konnte und von der Frontrow das gesamte Konzert miterleben konnte 🙂 es war super.

Ich versuche hier mehr Leute zu treffen, Meetups zu den verschiedensten Themen sind eine gute Möglichkeit hierfür.

Kalte Häuser und noch mehr Gründe umzuziehen

Ich bin nun auch schon zwei Mal umgezogen seit dem ich hier bin. Das erste Mal bin ich bei Renata und Juri von Grey Lynn nach Ponsonby gezogen. Da habe ich es aber nicht lange ausgehalten. Als ich meinen Jobzusage hatte, habe ich angefangen, ein WG-Zimmer zu suchen. Und habe eben auch mein gefunden. Ich dachte ja,die Hauptmieterin (ich will hier keine Namen nennen), wäre ganz nett und hab mich auch gefreut, als ich die Zusage bekommen habe. Nur musste ich dann feststellen, dass sie A) nicht nur ein Obsessive Cleaner ist sondern B) auch ein Diktator was die Hausregeln angeht. ALLES muss nach ihren Richtlinien ablaufen. So durften wir z.B. kein Essen in Plastik oder so im Kühlschrank lagern sondern mussten alles in Tupperdosen packen (sie hasst ja Plastik), denn es ist ja viel sauberer so. Dann wurden regelmäßig unsere Sachen im Kühlschrank umgestellt – das würde angeblich weniger Strom verbrauchen. Aso und die anderen Lebensmittel werden auch umgeräumt – fürs Optische vielleicht ???

Unsere Rechnungen wurden auch nicht wie normalerweise üblich gesplittet, nein für Energie und Wasser berechnete  sie unseren KWH-Verbrauch basierten auf ihren Erfahrungswerten !!!! Bitte was ??!! Oh aber natürlich werden Dinge wie Gärtner (ja ihr lest richtig GÄRTNER, der den Rasen mäht), IHR Analog-Telefon und was sonst noch durch 3 geteilt. Ich hatte somit eine Rechnung von 74$ für nur 2 Wochen. Zur Info: i.d.R. sind die Bills pro Person ca. 15-25$ pro Woche (das ist das, was ich von anderen Inseraten und von Freunden und Kollegen weiß). Zudem kommt noch, dass das Haus in dem ich gewohnt habe eine alte Villa ist die einfach verdammt schlecht bw. gar nicht isoliert ist. Und diese Frau ist ein Frischluftvernatiger bis zum Gehtnichtmehr, also Fenster und Türen ließ sie bis abends um 23h offen und es ist einfach scheisse kalt im ganzen Haus gewesen – I’m sooo sick of that shit ! Die hat so einen Schaden, dass kann man sich gar nicht vorstellen. Wäsche durfte ich eh nur an schönen Tagen waschen da ich die Sachen nicht im Haus aufhängen durfte.

Und seitdem ich ihr ganz sachlich mitgeteilt habe, dass ich ausziehe – ich habe die 3 wöchige Kündigungsfrist respektiert und habe gesagt, dass meine finanzielle und berufliche Situation gerade nicht stabil ist  und ich daher gerne in eine Wohnung ziehe möchte, in der ich weniger zahle – ignorierte sie mich vollkommen und redete quasi nicht mehr mit mir.
Long story short: Am 19.11. bin ich umgezogen, nach Grafton. Jetzt wohne ich zusammen mit Mikayla , 22, aus Hamilton und Dan, 28, aus Malaysia in einem gemütlichen Haus. Hier fühle ich mich absolut wohl, meine flatties sind total sympathisch und es ist total relaxed.

Ansonsten schmiede ich ein paar Reisepläne – soweit es meine finanziellen Mittel gerade erlauben. Das ist eine Sache, die ich einfach unterschätzt habe: Neuseeland ist einfach immens teuer. Und ich meine damit nicht extra ordinäre Tätigkeiten, nein, ich meine die ganz normalen Lebenshaltungskosten. Und in Auckland sind die Mieten zudem noch sehr hoch so dass es genauso teuer ist wie in Paris. Tja hätte ich nicht gedacht, ist aber so.

Im Februar werde ich für ein paar Tage nach Christchurch fliegen , um eine Freundin zu sehen, die ich auf Flores beim Tauchen kennengelernt habe. Dann möchte ich Anfang Januar, wo hier die großen Ferien, sind auf die Halbinsel Coromandel, zusammen mit Brianna, meiner Ex-Flattie.

Und ansonsten werde ich den Sommer genießen der jetzt gerade anfängt, die Strände erkunden und die Zeit hier genießen 🙂

In Weihnachtsstimmung bin ich nicht, das liegt wohl an den hohen Temperaturen und daran, dass es sich einfach nicht wie Weihnachten anfühlt.

Eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und alles Liebe von der anderen Seite.

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2 Gedanken zu “Hello From The Other Side…

  1. Egon Stuber schreibt:

    Wie immer toll geschrieben und eine Freunde zum Lesen. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Arbeitssuche und finde es ein wenig Schade, dass Du Indonesien verlassen hast. Aber ich bin mir ganz sicher dass Du eines Tages zurückkommst 🙂

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    • lindafach schreibt:

      Hallo Egon, vielen lieben Dank, es freut mich wenn es Leuten gefällt was ich schreibe. Ich werde versuchen die anderen ERlebnisee von meinem Indo Trip aufzuarbeiten 🙂 Ganz liebe Grüße

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