Eine Woche in George Town und Penang

05. – 11.02.2016

Auf nach George Town, Penang  – 05.02.2016

Am Freitag morgen um 9h stiegen Ricky, Rita, Eimair und ich in den Bus nach George Town. Die Tatsache, dass wir am Vorabend bis um 4h unseren letzten gemeinsamen Abend im De Native Guesthouse gefeiert hatten, machte das nicht alles unbedingt leicht.

Der Bus war wieder sehr komfortabel – aber total runter gekühlt. ich hab total gefroren. Schlafen konnte ich leider nicht wirklich. Also schaute ich in die Landschaft, die an mir vorüber zog. Das war leider weniger schön. Zu 80% waren es nur Ölpalmen, die am Straßenrand in Reihen und riesigen Plantagen stehen… nun gut, Malaysia ist der weltweit größte Palmöl-Lieferant.

Nach ca. 5 Stunden kamen wir in George Town an. George Town liegt auf der Halbinsel Penang, im Nord-Wersten von Malaysia. Viele Reisende machen hier Station wenn sie von / nach Thailand kommen.
Ricky, Rita und ich hatten zufälligerweise Hostels gebucht, die unweit voneinander entfernt waren.
Eigentlich wollte ich mich nur hinlegen und schlafen aber irgendwie ging das nicht. Also habe ich meinen Blog aktualisiert.

Später haben wir uns zum Essen verabredet. Penang ist berühmt für sein vielfältiges Essen. Man findet hier indische, malaysisches und chinesisches Essen. Streetfood bekommt man hier auch an so gut wie jeder Ecke.
Weil wir aber an dem Abend nicht wirklich Lust hatten lange zu suchen machten wir uns auf den Weg zu einem überdachten Food-Court wo man eine große Auswahl an Thai-, Indian, Chinese und Malay-Food hatte. ich entschied mich für Tofu, Gemüse und als Nachtisch chinesische Dumblings. Das sind Dampfnudelartige Klöße, meine waren süß mit einer Rote-Bohnenpaste gefüllt.
An dieser Stelle ist auch zu sagen, dass ich mich hier in Asien vegetarisch ernähre. Fisch ist weiterhin kein Thema, Milchprodukte auch nicht aber man kommt hier um Eierfitzelchen etc. nicht rum. Also passe ich mich hier einfach an und muss auch sagen, dass ich sonst einige Dinge gar nicht erst probiert hätte. Und das wäre so was von schade gewesen.
Später sind wir einfach nur noch durch die Straßen spaziert und waren in ein paar Bars.
Es gibt außerdem einen Shop namens Antarabangsa. Hier wird Bier ab 4 RM verkauft es gibt eine Riesenauswahl an internationalen Bieren, Ciders, Alkopops und vieles mehr zu unschlagbar günstigen Preisen. Und vor dem Laden werden einfach Plastiktische und Hocker aufgebaut und schon verwandelt sich der kleine Platz in eine Open-Air-Bar mit gemischtem Publikum von Locals und Reisenden.

Street Art, authentisches Indian Food und Feierei – 06.02.2016

Am Samstag bin ich nach dem Frühstück erst mal zur Touristeninformation gegangen um mich mit Stadtplänen und Informationen einzudecken.
George Town (malaiisch auch Tanjung) ist die Hauptstadt der Insel Penang und des gleichnamigen Bundesstaats in Malaysia. Sie liegt an der nordöstlichen Spitze der Insel und hat 178.358 Einwohner, überwiegend Chinesen. Rechnet man die Vororte hinzu, die zusammen mit George Town den 119 km² großen Distrikt Timur Laut bilden, leben im Einzugsgebiet der Stadt insgesamt über 520.000 Einwohner. George Town wurde 2008 in das Register als Weltkulturerbe UNESCO aufgenommen.

Mit einem Stadtplan bin ich dann losgezogen. Aber mein Ziel war es nicht, alle Sehenswürdigkeiten, Tempel oder ähnliches in George Town zu sehen: ich liebe Streetart und in George Town gibt es davon viel. Ein Großteil ist in Stadtplänen eingezeichnet aber viele kamen im Laufe der Jahre nach und nach dazu und gerade diese zu entdecken ist spannend.
Und auf der Suche nach den Street-Art- Bildern habe ich die Stadt erkundet. Auch hier gibt es ein Chinatown und ein Little India. Beeindruckend ist die Architektur: Alte Häuser im Stil der Kolonialzeit vermischen sich mit Hochhäusern. Die staatlichen Gebäude sind wunderschön in Weiß gehalten und zeugen von früheren prächtigen Zeiten. In der Stadt gibt es leider auch viele Häuser, die aufgrund von mangender Instandhaltung leider sehr heruntergekommen sind. Aber Charme haben sie nach wie vor. Oft sind Häuser in verschiedenen Farben – grün, gelb, rosa – aneinander gereiht und haben verschiedene Fassaden.
Rikschas, Food-Stalls, kleine Cafés, Restaurants und Leihfahrräder prägen das Straßenbild. Und zur Zeit des Chinesischen Neujahrs sind die Straßen und Häuser mit zahlreichen roten Lampions geschmückt, es werden große Räucherstäbchen angezündet und an fast jedem Haus gibt es einen kleinen Wandschrein auf den Gaben zu Ehren der Götter gelegt werden.


Little India hat mich wie auch in KL fasziniert. Hier habe ich auch ein vegetarisches Restaurant gefunden das zudem noch total leckeres Essen zu günstigen Preisen anbietet.

Was soll ich sagen: Indian food saves my life 😀 Wenn immer ich Hunger habe weiß ich, beim Inder gibt es vegetarisch !
Ich konnte auch nicht wiederstehen und habe hier endlich mal ein paar indische Süßigkeiten gekauft. Ich würde es als Konfekt bezeichnen. Zum Glück gab es Beschreibungen sodass ich zwei weniger süße Sorten erwischte: Kokosnuss mit Kakao und Cashew mit Feige. Total lecker. Aber danach hat sich mein Magen beschwert… naja ich gebe ihm noch ein wenig Zeit sich anzupassen.

Zurück im Hostel traf ich Ali, ein Brite mit pakistanischen Wurzeln der hier – wie so viele – Volunteering machten. Er schlug mir vor, mich mit zu einem netten indischen Foodcourt zu nehmen, wo er jeden Tag zum Tee trinken hin geht. Für so etwas bin ich immer offen also kam ich mit.
Vom Hostel waren es ca. 20 min zu laufen. Interessant war, dass es in einer Gegend war, wo absolut keine Touristen unterwegs waren.
Ali empfahl mir unbedingt die Samosas* zu probieren.
*Samosas sind Teigtaschen aus Iran, Indien und Pakistan, die mit diversen Zutaten gefüllt werden, meine waren natürlich vegetarisch, mit Kartoffeln, Kichererbsen und Curry.

Und ich habe hier wirklich die besten Samosas gegessen, die ich bis jetzt hatte. Voller Geschmack, frisch zubereitet und nicht trocken.
Ja, also Essen kommt hier nicht zu kurz, ich liebe es einfach neue Dinge zu probieren.

Den Abend habe ich natürlich mit Rita und Ricky verbracht. Es war Ricky’s Geburtstag, also Anlass zu feiern. Essen waren wir diesmal auf Empfehlung einiger Locals bei einem Food-Stall geholt. Es gab frischen Fruchtsaft – das Beste hier an Asien, immer und überall – vegetarische Rollen gefüllt mit Gemüse und Nudeln namens „Poh Pia“, vegetarische Frühlingsrollen und die berühmte Penang „Laksa*“ – dabei handelt es sich um eine Suppe mit Nudeln und Gemüse. Wir hatten eine Version mit frischem Koriander, Minze, und anderem Gemüse. Total lecker, scharf und wärmend.

* Laksa ist eine südostasiatische Suppe aus Malaysia und Singapur. Sie wird auf Basis von Kokosmilch und Chili zubereitet und enthält typischerweise Reisnudeln oder auch Bandnudeln, Gemüse, Fisch und Krabben. Es gibt zahlreiche Varianten wie Penang-Laksa (malaysisch) oder Katong-Laksa (singapurisch). Laksa gilt als Nationalgericht Singapurs.

Anschließend gingen wir noch ein Bar, Miacasa. Rita hatte im Vorfeld die Besitzerin informiert, dass Ricky Geburtsgag hatte. Auf einmal wurde später Happy Birthday gespielt und Ricky bekam einen schön dressierten Teller mit Geburtstagskuchen und Kerze. Und danach natürlich noch zum Antarabangsa, the place to be in George Town.

Tempel über Tempel und chinesisches Neujahr – 07.02.106

Am Sonntag war chinesisches Neujahr. Da ich mir ja die Stadt bereits angesehen hatte, überlegte ich, was ich auf Penang so unternehmen könnte. Für den Abend hatten wir bereits geplant, zum Kek Lok Si Tempel zu gehen. Aus dem Stadtplan entnahm ich, dass es in George Town sowohl einen burmesischen – den Dhammikarama Burmese Buddhist Tempel – als auch einen thailändischen buddhistischen Tempel – den Wat Chaiya Mangalaram Thai Buddhist Temple –  gibt. Da mir die thailändischen Tempel in Bangkok damals so gut gefallen haben, beschloss ich mir diese zwei Tempel anzusehen.
Ja und das war leichter getan als gesagt: Ich fand heraus, dass verschiedene Busse in der Nähe der Tempel hielten. Im thailändischen Tempel gibt es einen „schlafenden Buddha“ und dem Busfahrer sagte ich dann auch, dass ich dort hinwollte und bat ihn, mir doch bitte Bescheid zu sagen wenn ich aussteigen müsse. Der Bis war voll, alle Leute waren wohl unterwegs zum Strand oder zum Nationalpark. Nach 25 min kam mir das komisch vor denn laut Stadtplan hätten wir schon längst angekommen sein müssen. Einem niederländischen Paar ging es genauso und sie fragten den Busfahrer. Der entschuldigte sich vielmals – er hatte schlicht vergessen uns Bescheid zu geben.
Also ließ er uns bei der nächsten Haltestelle raus damit wir den Bus zurück nehmen konnten.
Ich hatte dann im nächsten Bus wieder ein seltsames Gefühl, dass der Busfahrer es wieder verpeilt – aber nein, als wir auf der linken Seite einige Türme des Tempels erahnen konnte, rief er lauthals „Sleeping buddha, sleeping budda“ durch den Bus.

Die Tempel liegen beide unweit voneinander in der gleichen Straße und sind frei zugänglich. Mir haben sie sehr gut gefallen und ein Besuch ist lohnenswert.

Der Wat Chaiya Mangkalaram-Tempel ( Thai : วัด ไชย มังคลาราม) ist vor allem durch seine liegende Buddha -Statue bekannt . Die Statue ist mit 33 Metern die Drittgrößte seiner Art. Im Hauptschrein vor dem liegenden Buddha gibt es kleinere Schreine von verschiedenen Buddhas und beliebten Thai-Gottheiten. Auf dem Tempelgelände selbst stehen weitere mit Mosaiksteinen verzierte Statuen von Göttern und Fabelwesen, wie z.B. zwei Schlangendrachen. Der Tempel wurde im Jahre 1845 errichtet. Queen Victoria übertrag das Stück Land an vier Treuhänderinnen als Zeichen um den guten Willen für verstärkte Handelsbeziehungen zu Thailand zu verdeutlichen. Der erste Mönch war ein buddhitsicher Theravada – Mönch aus Thailand, Phorthan Kuat, der auch als „Starker Mönche“ bekannt ist. Die Legende besagt, dass er sehr gern Laksa aß und somit bringen auch noch heute seine Gläubiger eine Schüssel Laksa als Opfergabe an seinem Schrein.
Natürlich ist der Sleeping Buddha hier in George Town nicht so prunkvoll und edel wie sein Pendant im Wat Po-Tempel in Bangkok aber trotzdem schön anzusehen.

Der Dhammikarama Burmese Buddhist Tempel liegt direkt gegenüber des Wat Chaiya Mangkalaram-Tempel. Der Tempel wurde 1803 errichtet und ist damit der älteste buddhistische Tempel in Penang. Im Inneren befinden sich zahlreiche Gemälde, Wandbilder und Statuen, die die Geschichte und Legenden des Buddhismus verkörpern. Der Tempel verdankt seine Existenz der burmesischen Bevölkerungsgruppe, die seit dem späten 18. Jahrhundert in der Umgebung siedelte. Dies ist der einzige burmesische Tempel in Penang, wenn auch die im Laufe der Zeit vorgenommenen Erweiterungen vom Stil anderer buddhistischer Länder geprägt sind.

Nun, da ich fälschlicherweise davon ausging, dass der Rückweg ins Stadtzentrum nicht so lange war, ging ich zur Fuß zurück. Nach ca. einer Stunde und zahlreichen Überquerungen von Schnellstraßen landete ich wieder in Little India und ging in das gleiche Restaurant wie am Vortag weil ich einfach keine Lust hatte, lange nach etwas Essbarem zu suchen.

Auf dem Weg zum Hostel traf ich dann Daniel, der ebenfalls in unsere Gruppe in den Cameron Highlands dabei war. Er war ebenfalls im Tipsy Tiger und dann stelle sich raus, dass wir auch noch im gleichen Dorm waren.
Später starteten wir alle zusammen – Eimair, Rita, Ricky, DAniel und ich und Kamilla und Malin, zwei schwedische Mädels aus unserem Dorm – zum Kek Lok Si Tempel. Wir hatten Ricky und Daniel dabei. Die beiden kamen auf die glorreiche Idee, in die frischen Kokosnüsse die wir an der Straße gekauft hatten, Eis und Whiskey zu mixen. Kurzerhand gingen die beiden in den nahegelegen 7/11 und kamen freudestrahlend mit einem Pack Eis und einer Flasche Whiskey wieder raus. Gut, einen Bus mussten wir vorbeifahren lassen weil wir unmöglich mit unseren Cocunut-Drinks einsteigen konnten. Aus dem Plan um 19h zu starten wurde dann somit 20h.

Fun night out in George Town, Penang, Malaysia

Eimair, Rita, Kamilla, Malin, Daniel & Ricky

Der Kek-Lok-Tempel (Hokkien: Kek Lok Si, Kurzzeichen: 极乐寺; Langzeichen: 極樂寺) ist eine chinesisch-buddhistische Kultstätte in Air Itam, einem Vorort von George Town auf der Insel Penang. Er ist einer der größten Tempel seiner Art in ganz Südostasien und gilt als größter buddhistischer Tempel in Malaysia. Sein Name lässt sich mit „Tempel des Höchsten Glücks“ übersetzen.
Sowohl Architektur als auch die Aktivitäten der Gläubigen lassen dabei eine Verschmelzung von buddhistischen Glaubensinhalten mit daoistischen Ritualen und Wahrsagerei erkennen.
Die Errichtung des Tempels begann 1890, er konnte nach mehr als zwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht werden. Im Jahr 1930 wurde die Pagode der 10.000 Buddhas fertiggestellt, die über mehrere Jahrzehnte die prägende Struktur der Anlage blieb. Umfangreiche Spenden, insbesondere aus der unternehmerisch erfolgreichen chinesischen Bevölkerung Malaysias, ermöglichten jedoch einen weiteren Ausbau der Anlage, der auch bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist.
In diesem Sinne ist der Kek Lok Si ein Tempel, dessen Bauphase noch immer andauert. Im Jahr 2002 konnte eine 30 m hohe Bronzestatue eingeweiht werden, die gemeinsam mit der Pagode nachhaltig das Erscheinungsbild des Tempels prägt. Von 2005 bis 2009 wurde ein Pavillon zum Schutz der Statue erbaut. Die aufwändige Konstruktion ruht auf 16 mit Reliefs geschmückten sogenannten Drachensäulen und besteht aus drei konzentrischen oktogonalen Dächern. Die festliche Einweihung des neuen Gebäudes fand am 6. Dezember 2009 statt.

Der Kek Lok Si Tempel  zieht besonders zum Chinesischen Neujahr Besucher an und somit war der Bus auch gut gefüllt. Nach ca. 50 Minuten Fahrt im eiskalt klimatisierten Bus kamen wir unterhalb des Tempels an. Was soll ich sagen: beeindruckend ! Der Tempel steht oberhalb eines Hügels, krönend ist die große, weibliche Buddha-Staue die alles überblickt. und Anlässlich des CNY war der gesamte Tempel so wie die gesamte Ablage über und über mit bunten Lichterketten und roten Lampions geschmückt. Viele würden wohl sagen Kitsch aber wir fanden es einfach absolut beeindruckend. Wenn man überlegt, wie viel Arbeit dahinter steckt den gesamten Tempel zu schmücken und für die Feierlichkeiten herzurichten …

Irgendwie haben wir relativ schnell am Anfang die Jungs und die schwedischen Mädels aus den Augen verloren. Also gingen Eimair, Rita und ich von einer Etage zur anderen, zündeten Riesenräucherstäbchen an, nahmen uns kleine schiffförmige Glücksbringer mit, und machten zahlreiche Selfies.
Dann entschlossen wir schließlich nach einigem Zögern doch die Bahn hoch zur Statue zu nehmen, da wir für den Fußweg wieder ganz nach unten hätten gehen müssen.
Die Besichtigung der Statue lohnt sich auf jeden Fall. Es waren ganz viele Chinesische Besucher dort. in Reihen gingen sie am Fuß der Statue entlang, wo sich Metallgefäße befinden. Ein chinesischer Herr erklärte uns dann, dass jeder eine Runde um die Statue läuft und in jedes Gefäß 10 sen hineinwirft. Am Ende sollen es 10 $ sein (ich konnte hier leider keine näheren Informationen finden und lasse das nun mal so stehen).

Wir wollten dann wieder hinunter da wir den letzten Bus nicht verpassen wollten. Und nun ja, irgendwie kam uns der Gedanke: Lasst uns doch hitchhiken. Rita, die fließend Chinesisch spricht, zögerte nicht lange und quatschte ein 5-köpfige chinesische Familie an, die gerade mit ihrem Pick-up losfahren wollte. Klar natürlich, kein Problem und wir kletterten hinten auf die Ladefläche. Spaß pur !

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Wir wurden an der Bushaltestelle abgesetzt – an der gerade in diesem Moment der Bus hielt. Und wen trafen wir dann im Bus – Ricky, Daniel, Kamilla und Malin.

In George Town waren wir dann wieder gegen 23h. Rita kam mit mir zum Inder – ich war schon hangry vor Hunger – und dann trafen wir die anderen in Antarabangsa wieder.

Taman Negara und Nightmarket in Batu Ferringhi, Penang – 08.02.2016

Heute war chinesischer Neujahrstag. Wir hatten vor, in den Taman Negara, den Nationalpark von Penang zu fahren.
Es hat etwas länger gedauert bis Rita und Ricky fit waren- die beiden und Daniel, hatten am Vorabend nämlich noch weitaus länger gefeiert als ich.
Um kurz vor 12h waren wir dann alle startklar. Das Dumme war nur, dass der Bus zum Nationalpark auch der Bus zum Strand ist – und alle hatten wohl vor den Feiertag und das schöne Wetter am Strand zu genießen. Drei Busse ließen wir vorüberziehen und machten uns dann auf den Weg zur Endhaltestelle, damit wir wenigsten dort die Chance hätten den Bus zu nehmen.
Nach ca. 1 Stunde – und ich für meinen Teil völlig verfroren – kamen wir am Park an. Der Eintritt ist hier frei und man kann zwischen zwei Hauptwanderwegen wählen. Einer führt zum sogenannten Monkey-Beach, an dem man schwimmen kann aber der weniger schön ist und der andere führt zum Turtle-Beach, der sehr schön ist aber an dem man leider aufgrund von giftigen Quallen und starken Strömungen nicht schwimmen kann. Hier gibt es eine kleine Schildkröten-Aufzuchtstation.
Wir entschieden uns für Turtle-Beach. Ca. 1,5 Stunden ging es durch den Wald vorbei an einem See zum Strand.
Die Cameron Highlands haben in Sachen Trekking mehr zu bieten aber der Weg war gut zu laufen. Und es war auch endlich mal schön, direkt am Meer zu sein.
Daniel hatte Musik und Speaker dabei und so chillten wir am Strand. Ich im Schatten denn ganz ehrlich: meine europäische Winterhaut braucht ein wenig um sich hier an die Sonne zu gewöhnen. Aber ich hab schon Farbe bekommen, vor allem an den Armen, Schultern und Beinen – juhuuu 🙂

Gegen 17h überlegten wir uns dann, uns auf den Rückweg zu machen. Einer der Locals vom Kiosk am Strand meinte, wir könnten ein Boot für 100 RM nehmen. Ganz ehrlich, das fanden wir für 4 Leute etwas teuer. Aber dann kam eine weitere Gruppe von 4 Leuten und noch zwei Jungs dazu, somit waren wir 10 und nahmen das Boot zurück zum Pier beim Parkeingang.
Ich bin ja die Fastboats zu den Gili Islands gewöhnt, von daher war ich für die Aufprälle auf den Wellen und das Durchschütteln vorbereitet.

Zurück am Pier machten wir uns erst zu Fuße auf den Weg Richtung Nightmarket in Batu Ferringhi. Schon auf dem Weg kame wir an einigen Foodstalls vorbei wo es überall lecker roch. Wie bereits erwähnt: Essen kann man hier einfach toll.

Auf dem Nightmarket gibt es alles: Souvenirs, Elektronik, Kleidung, Accessoires, Essen, etc.
Wir gingen auf Empfehlung einer Einheimischen in einen überdachten Foodcourt wo es eine große Auswahl an Ständen mit chinesischem, malaysischem, indischem, arabischem und westlichem Essen gab. Nun, ich wollte nicht schon wieder Indisch esse und bestellte bei einem Malaysischen Stand Nudeln mit Gemüse. Und wies explizit daraufhin, dass ich weder Fleisch, noch Fisch noch Huhn esse.
Meinen Salat-  ja ich weiß: Cook it, boil it, peel it or leave it , aber ich hatte so Lust auf frisches Gemüse so dass ich nicht widerstehen konnte – den ich beim Inder bestellte kam innerhalb kurzer Zeit. Für meine Nudeln brauchte es über 45 min und erst beim 4. Gericht, das mir gebracht wurde, war auch wirklich weder Fleisch noch Hühnchen noch Fisch drin.
Hm ich vermute wir waren an dem Abend wieder im Antarabangsa . So genau weiß ich das gerade nicht mehr.

Indonesien-Visum die Erste und Rikscha-Night-Ride – 09.02.2016

Ich hatte ja immer noch vor, das Visum für Indonesien in George Town zu beantragen. Leider war auf der Website des Konsultat nichts von den Öffnungszeiten erwähnt und auch im Hostel konnte mit niemand sagen, ob es das Konsulat nun offen hatte oder nicht.
Also achte ich mich um 8:30h mit dem Bus auf den Weg. Vor dem Konsulat traf ich nur eine Angestellte, die Laub und Schmutz kehrte. Auf meine Farge, ob das Konsulat denn geöffnet sei verwies sie mich an einen Security-Guard. Der meinte: „Come again at 10 am, then we are open“.
Nun gut. Leider war weit und breit kein Café oder ein Restaurant wo ich hätte die Zeit totschlagen können. Da ich noch nicht gefrühstückt hatte, ging ich in eine nah gelegene Tankstelle, um mir etwas kleines zum Essen zu kaufen. Anscheinend verschlägt es nicht viele Touristen dort hinein: Der Angestellte machte doch tatsächlich Fotos von mir. Ich war wahrscheinlich mit meinen 1,80 m und den blonden Haaren eine Attraktion *lol*
Um 10h ging ich wieder zurück zur Botschaft. Vor dem Eingang traf ich einen älteren französischen Herrn, der mich direkt auch mal auf Französisch anquatschte . Was soll ich sagen – wundert mich das jetzt ? Nein, nicht wirklich. Als ob hier jeder westliche Tourist französisch spricht , hihi. Aber er war sehr freundlich und sprach wohl kaum Englisch. Nun, am Empfang saß ein andere Beamter und sagte uns, dass heute Holiday ist wegen Chinese New Year und dass wir am nächsten Tag um 9h wieder kommen sollen. Okay. Kann man nichts machen. Ist eben so.

Ich ging zurück ins Hostel und frühstückte erst einmal. Irgendwann kam Daniel auch dazu, sichtlich etwas übermüdet. Ricky und Rita konnten wir nicht erreichen, sie lagen wohl in komatösem Tiefschlaf nachdem sie um 7h im Bett waren (wo nehmen hier bitte alle diese Energie her ? Ich bin froh wenn ich es al bis um 1h schaffe und dann nicht schon gähnend vom Stuhl falle).
Wir gingen erst mal Wäsche waschen. Vom Lagerfeuer in den Cameron Highlands waren einige meiner Klamotten echt übelst verraucht, unter anderem auch mein einziges Sweatshirt.

Danach gingen wir nochmal bei Rita und Ricky im Hostel vorbei, Rita kam dann auch runter und meinte, wir sollten und später treffen, es war Eimairs letzter Abend.
Daniel und ich wussten nicht s recht was wir machen sollten, wir gingen erst mal lunchen, zum Inder.
Danach fuhren wir mit dem Bus – der wieder überfüllt war mit Chinesischen Touristen – zum Penang Hill da wir dachten, wir könnten hochlaufen und die tolle Aussicht genießen. Aber:  FAIL. An der Station gibt es nur eine Bahn, mit der man zum Gipfel fahren kann. Es war extrem voll mit Menschen, die in der Schlange standen. Und ganz ehrlich: Sich auf einen Gipfel schieben zu lassen ist ja irgendwie witzlos . Darauf hatten wir auch beide keine Lust.
Also kauften wir uns etwas frisches zu Trinken und nahmen den Bus direkt zurück nach George Town.
Wir hatten noch ein wenig Zeit für ein Powernap, das war auch echt nötig.

Um 20h kamen Ricky, Rita und Eimair vorbei und wir gingen erst mal was essen. Wir hatten ja bereits am Samstag einen echt leckeren Stand mit Streetfood und einen Stand mit frisch gepressten Säften ausgemacht. Danach gingen wir ein wenig durch die Stadt. Und dann kamen wir bei einem verleih für Rikschas und Fahrräder vorbei. Spontan leihten wir uns für eine Stunde eine Rikscha – und hatten einfach verdammt viel Spaß. Ok zweimal wären wir auf der 3-spurigen Schnellstraße von rasenden Autos fast umgefahren worden aber eben auch nur fast. Und rückwärts einparken müssten wir auch noch mal üben. Eines meiner absoluten Highlights und Eimairs letzten Abend haben wir somit auch schön gestaltet.

Rikscha Ride, George Town, Penang, Malaysia

Rikscha Ride – best travel buddies ! Eimair, Rita Daniel and Ricky

Indonesien-Visum die Zweite und  neue Reisepläne – 10.02.2016

Am Mittwoch stand ich also wieder früh auf, um spätestens um 9h beim Indonesischen Konsulat zu sein.
Als ich dort ankam war ich nicht die einzige. Ich vermute, dass 100 Leute, Einheimische und ein paar einzelne westliche Toutisten vor dem Konsulat standen. Traumhaft. Nun, da das Konsulat 2 Tage geschlossen war, kamen eben alle am gleichen Tag.
Als dann die Türen aufgingen ging das Gedränge los. Ich hab mich innerlich über zwei Männer – Europäer – geärgert, die erst später als einige anderen der Locals kamen und sich dann rüpelhaft durchgedrängt haben – ohne Rücksicht unter anderem auf eine schwangere junge Frau. So typisch nach der Einstellung: Platz da hier komme ich.  Den frz. Herrn vom Vortag traf ich auch wieder. Ich glaube gegen 9:30h kam ich dann zur Passkontrolle. Wenn man übrigens in Tanktop, Shorts und Flipflops zum Konsulat geht, wird man abgewiesen, denn es wird ganz klar um respektvolle Kleidung gebeten. Sollte ja eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber wohl für viele nicht.
Am Schalter bekam ich dann ein Formular zum Ausfüllen. Am Ende war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich alles richtig ausgefüllt hatte, wird schon schiefgehen.
Für die Visums-Beantragung muss man übrigens das Hin- und Rückflugticket, ein Passfoto und seinen Pass abgeben.
Ich bezahlte die Gebühr von 190 RM (entspricht ca. 40 €) und man sagte mir, ich solle am nächsten Morgen um 10h wiederkommen.

Ein paar Straßen weiter gab es eine Shoppingmall, da bin ich erst mal hin ich brauchte nämlich dringend ein Taschenmesser. Meins liegt irgendwo zuhause in einem Umzugskarton. In einem japanischen Kaufhaus wurde ich dann fündig. Ach wozu ich das brauche ? Ganz klar: zum Obst schneiden natürlich 🙂

Danach bin ich wieder ins Zentrum gefahren und einfach ein wenig durch die Straßen spaziert.
Nach dem Mittagessen – Indisch, what else – bin ich zurück zum Hostel um mal wieder weiter zu schreiben. Ja, das nimmt Zeit in Anspruch, vor allem wenn man die Fotos nicht laden kann weil die Internetverbindung soooooooo lahm ist oder ganz ausfällt.

Und ich musste mir mal überlegen, wo ich jetzt hinreisen wollte. Aufgrund der Monsun-Zeit fiel der Osten und die schönen Tauchspots aus und direkt nach Singapur weiter wollte ich nicht. Also schaute ich mal, was denn so auf dem Weg liegt. Da ich bereits von mehreren Leuten gehört hatte, dass Malacca (Melaka) ganz schön sein soll, checkte ich mal die Google-Bildersuche. Und ja, die fiel ganz schön aus also beschloss ich vor Singapur einen Abstecher nach Malacca zu machen.
Bei mir im Hostel konnte ich direkt das Busticket für den nächsten Abend buchen und buchte dann auch direkt ein Hostel.

Abends habe ich Robert getroffen: deutsch, aus Mönchengladbach und ebenfalls 31 !!! Ja das ist schon ab und zu etwas besonderes wenn man in den Hostels absteigt sind die meisten zum Großteil zwischen 20 – 25 Jahre als, ist aber auch vollkommen ok, ich finde es ja absolut großartig dass mittlerweile so viele junge Leute nach dem Abi oder Studium reisen (oh mein Gott, JETZT höre ich mich einfach total alt an…), ist meiner Meinung nach absolut richtig.

Wir saßen dann noch mit ein paar anderen an der Bar. Abendessen hatte ich noch nicht und so um 22h bin ich dann nochmal auf die Suche gegangen, in Little India war dann noch ein Stand wo es Naan mit Curries gab, total lecker. Und so günstig: 2 Naan mit vegetarischem Dahl und einem Tee gab es für 3 RM (0,64 €)

Indonesien-Visum die Dritte : Got it !
Clan Jetties, Kapitän KLing-Moschee und echter Kaffee – 11.02.2016

Juhu, ich habe mein Visum !!! Um 10h kam ich zum Konsulat und konnte meinen Pass samt 60-Tage-Visum abholen . Yeah ! So und jetzt ist alles ganz entspannt.
Zur Feier des Tages habe ich mir dann mal richtigen Kaffee gegönnt, so gut wenn man die ganze Zeit nur Tee trinkt weil es hier sonst nur Instantkaffee gibt.
Das möchte ich auch noch erwähnen. In George Town gibt es ganz viele schöne kleine Cafés. Man würde vielleicht abfällig Hipster-Cafés sagen, aber die Betreiber geben sich hier sehr viel Mühe und die Cafés könnten problemlos auch in Berlin oder Köln zu finden sein. Klar gehen vor allem Touristen dorthin aber ich finde sie bereichern die Stadt ungemein und verleihen ihr definitiv auch deswegen eine bestimmte Coolness.

George Town gefällt mir eh total gut: Die Stadt ist sehr facettenreich, es leben hier Chinesen, Malaien und Inder neben- und miteinander. Es ist sehr Multikulti und das spiegelt sich auch im Essen wieder (haha, ja Essen, schon wieder). Und da kommt jeder Foodie auf seine Kosten. Ich habe noch nie eine so große Auswahl an Gerichten gesehen und probiert wie hier. Da wirft man auch gerne mal vegane Prinzipen über den Haufen wenn in den Poh Pia Ei drin ist. Aber wann hat man mal die Gelegenheit, so viele verschiedene Dinge zu kosten ?
Dann gibt es kulturell in George Town einiges zu sehen: Mir hat es natürlich die Streetart angetan. Aber wer gerne Tempel und Museen besucht kann hier auch einiges sehen und erleben.

Auf meiner Liste waren noch zwei Dinge, die ich gerne noch ansehen wollte: Zum einen Clan Jetties, die sogenannten Stelzenhäuser und die Kapitän Kling Moschee.

Als erste machte ich mich auf den Weg zum Clan Jetties.
Der Clan Jetties ist Teil des Penang Heritage Trails und ist eine alte, chinesische Siedlung von Stelzenhäusern aus dem Jahr 1882. Früher gab es sieben Landungsbrücken, bis eine durch Feuer zerstört wurde und nun lediglich sechs verbleiben. Jedes Haus trägt den Namen eines chinesischen Clans. Ursprünglich waren die Landungsbrücken für das  Be- und Entladen von Gütern und das Festmachen von Sampans (Botten) gedacht, die Siedlungen entstanden erst später. Zwischen den Clans herrschte große Rivalität und es kam oft zu Auseinandersetzungen und sogar Kämpfen.
Heute ist der Clan Jetties es eine der letzten Bastionen alter chinesischen Siedlungen auf der Insel Penang. Dieses Siedlungsdorf ist über ein Jahrhundert alt. Am Ende steht ein Tempel, der vor allem chinesische Touristen anzieht.
Gerade zu den Festlichkeiten des chinesischen Neujahrs drängten sich hauptsächlich Chinesen durch die schmalen Gassen. Ich lief den Rundgang relativ schnell ab und war dann froh, den Menschenmengen wieder zu entkommen.

Direkt gegenüber gibt es eines überdachten Food-Court mt überwiegend Chinesischen Ständen. Ich entdeckte ein Buffet wo an sich selbst seinen Teller zusammen stellen konnte. Auf meinem landete eine Mischung aus süß-sauren Auberginen, gekochte Gurken, Okraschoten mit Chilli, Tofu und Reis. das war mal eine angenehme Alternative zum indischen Essen.

Später traf ich Robert im Hostel und konnte ihn motivieren, mit in die Moschee zu kommen.

Die Kapitän Kling Moschee ist die älteste Moschee in Penang. Ursprünglich wurde sie von Mitgliedern der Ostindien-Kompanie Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Im November 1801 erhielt Kapitän Kling, ein prominenter Tamile und muslimischer Kaufmann, 18 Acres Land um eine neue Moschee zu bauen. 1916 ersetzte die gegenwärtige Moschee das alte Gebäude. Hier spiegelt sich islamische Architektur mit dem indischen Einfluss.

Einen Mantel musste ich zwar nicht ausleihen aber das freundliche Mädchen, die dort als Volunteer Besucher rumführte band bir ein Tuch um, so dass meine Haare bedeckt waren.
Richtig in die Moschee durften wir leider nicht, aber wir konnten um den Gebetsbereich herum gehen und somit wenigsten schauen und einen Eindruck bekommen. Ich war dann auch noch im abgetrennten, für die Frauen bestimmten Bereich. Wenn die Frauen hier beten, dann ziehen sie sich noch ein helles Gewand an, obwohl sie ja bereits ein Kopftuch und bedeckende Kleidung tragen.
Ich finde es absolut ungerecht, dass die Frauen in der Moschee nur einen kleinen Platz zu Verfügung haben und die Männer ca. 4/5 vom gesamten Raum.
Ich habe mir auch einiges an Informationsmaterial mit genommen, insbesondere zum Thema: Die Rolle der Frau im Islam. ich kann mich einfach nicht so wirklich damit anfreunden wie Frauen angehalten werden, sich im Islam zu verhalten.  Nun ja. Das mit dem Jihab (dem Tuch) kann ich ja noch etwas verstehen insbesondere wenn man Frauenstimmen dazu liest, die sagen, dass es für sie eine Art Schutz ist und dass ihr Körper niemanden anders etwas angeht. Und so wie ich das von meiner indonesischen Freundin Niha weiß, setzen die muslimischen Frauen das Kopftuch im familiären Bereich oder im Haus auch ab.
Es war auf jeden Fall sehr interessant. Die Muslims beten 5 Mal am Tag und ein Gebet dauert ca. 5 – 10 Minuten habe ich erfahren.

Den Nachmittag habe ich dann in einem Café verbracht um mich diesen Seiten zu widmen. Von Daniel erfuhr ich dann, dass er auch am Freitag nach Melaka kam, wir hatten ja schon gesagt, dass wir uns in Singapur wiedersehen, Melaka kam dann noch spontan dazwischen. Abends ging ich dann nochmal zu den unzähligen Streetfood-Ständen für mein Abendesse.

Und dann hieß es Goodbye:
Später kamen Rita und Ricky im Hostel vorbei um sich zu verabschieden. Wir waren jetzt fast zwei Wochen jeden Tag zusammen unterwegs und ich habe die beiden sehr ins Herz geschlossen. Dass ich gleich zu Beginn meiner Reise so wunderbare Menschen treffe die zu Freunden werden hätte ich nicht gedacht und bin sehr froh darüber. Ich habe auf jeden Fall vor, die beiden in China zu besuchen. Oder eben dann in Kanada. Oder beides.
Habt eine schöne und wunderbare Reise Ihr zwei und passt auf Euch auf.

Robert, es war sehr cool, Dich getroffen zu haben !! Ich wünsche Dir weiterhin eine tolle Zeit in Phuket und ich hoffe wir bleiben in Kontakt.

Um 22h wurde ich abgeholt und zum Busbahnhof Kamtor gefahren, das ist die zentrale Busstation in George Town.
Nun eigentlich sind die Busse ja sehr komfortabel in Malaysia – aber nicht , wenn man selbst gerade den Sitz im Bus hat, den man NICHT verstellen kann. Kurz. Ich war mega angepisst, der Bus war voll und ich konnte somit auch nicht wechseln. Ich war heilfroh, als die Busfahrt dann um 5:45h vorbei waren und wir in Melaka ankamen.
Es konnte ja nur besser werden. Um 6h machten dort die ersten Shops und Restaurants auf und zusammen mit 3 Schweizerinnen und einem Engländer holten wirs uns Tee und Kaffee und schlugen die Zeit tot, denn die Hostels machen immer erst so gegen 9h morgens auf.
Mal sehen, wie Melaka so ist.

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