2 Tage Dschungel-Trekk – auf Augenhöhe mit Orang-Utans, Makaken, Tukans und Waranen

18. – 19.02.2016

Am Donnerstag um 9h starteten wir auf unsere zweitägige Dschungel-Tour – inklusive einer Übernachtung im Dschungel. Einer meiner Wünsche für meine Reise war es, endlich einmal Orang-Utans in ihrer freien Wildbahn zu sehen. Tja wie lange das noch möglich sein wird angesichts der aktuellen Entwicklungen in Malaysia und Sumatra, den Rodungen der Urwälder, der Verdrängung der Orang-Utans aus Ihren Lebensräumen ist fraglich…

Wir waren insgesamt erst einmal zu viert: Myriam, ich und ein polnisches Pärchen, Jakob und Johanna. Unser Guide Eddy führte die Gruppe an. Er erklärte uns einfach wahnsinnig viel: Zu Beginn kamen wir durch eine Kautschukbaum-Plantage , die direkt an der Grenze zum Dschungel sthet, er erklärte uns eben auch, dass die Bäume früh morgens vor Sonnenaufgang angeritz werden mssen, da sonst der Kautschuk viel zu schnell eintrocknet und nicht richtig geerntet erden kann. So erden die Bäume angeritzt und an ihnen eine leere Kokosnuss schale befestigt die den herauslaufenden Kautschuk auffängt.
Ein paar Schritte weiter standen wir bereits im Gunug Leuser Nationalpark, einer der größten verbleibenden Nationalparks in Indonesien, der eine Vielfalt von Flora und Fauna beherbergt.
Nach ca. 15 min trafen wir auf eine weitere Gruppe , alle hatten ihre Köpfe nach oben gestreckt: Oben in den Bäumen saß eine Orang-Utan Mutter mit ihrem Baby. Das war so beeindruckend. Die beiden saßen auf ca. 10 m Höhe. So gut erkennen konnten wir sie leider nicht, aber diese erste Begegnung war schon sehr beeidnruckend.

Auf unserem Weg durch den Dschungel trafen wir noch Thomas Leaf monkeys – sie sehen aus wie kleine Punker. Auch hier war ein Wibchen mit ihrem Baby dabei. Dazu kamen dann noch etliche Makaken. Und auf einem Baum sehen wir zwei Gibbons liegen.
Auch gibt es unzählige Arten von Schmetterlingen und unzählige Riesen-Ameisen und Termiten.


Um 11h machten wir eine kurze Pause, es gab frisches Obst: Orangen, Ananas und Passionsfrucht. Die Früchte hier in Indonesien sind sowieso so toll, weil sie erst geerntet werden wenn sie reif sind. Und das schmeckt man.

Bananen, Orangen und Passionsfrucht

Bananen, Orangen und Passionsfrucht

Später machten wir Lunch-Break. Es gab Nasi Goreng und Früchte.
Danach ging es weiter. Wir stießen wieder auf eine größere GRuppe und alle schauten nach oben. Hier saß wieder eine Orang-Utan Mutter mit ihrem Baby. Als die anderen alle weg waren, geschah das tolle: Die Orang-Utan Mutter kam zu uns herunter und saß dann auf unserer Augenhöhe. Wahnsinn. Total schön.Aufregend. Bewegend. Bilder sagen mehr als 1000 Worte :

Auf unserem Weg konnten wir auch in der Ferne Tukans fliegen sehen. Sie sind übrigens unüberhörbar. Gegen 16:30h kamen wir im Camp an, wo wir auch schlafen würden. Das lag an einem Fluß mit einem kleinen Wasserfall. Myriam und ich zogen direkt die Badeanzüge an und gingen schwimmen. Das tat nach dem ganzen schweißtreibenden Trekking bei 30°C echt gut.

Um 18h gab es dann Abendessen, und es wurde aufgetischt: Es gab Gemüsecurry, gebratenen Tofu und Tempe, Hähnchen und scharfgewürzten Fisch und Reis.
Es war total lecker und wahnsinnig viel, also hungrig stand hier sicher niemand auf.

 

Danach saßen wir noch alle zusammen, spielten lustige Spiele – ich kann hier nicht ganz beschreiben, was wir gespielt haben, ich hätte es per Video aufzeichnen müssen, fest steht, wir haben sehr viel gelacht und hatten verdammt viel Spaß – und redeten über alles Mögliche. Um 22h gingen wir dann schlafen. Ich versuchte es zumindest. Als Untergrund hatten wir nur eine Matte, die nicht besonders dick war. Ich fand einfach keine Position, in der mir nicht irgendwas weh tat. Also wachte ich die ganze Nacht immer wieder auf und wirklich geschlafen habe ich gefühlsmäßig nicht. Um 6:30h bin ich wieder wachgeworden und dann auch aufgestanden. Ich saß dann draußen vor unserem Zelt und habe den Affen zugesehen, die kamen um eventuelle Essensreste aufzusammeln. Die Bande wurde immer größer und ließ sich auch von den zwei Waranen im Fluss nicht abschrecken.

Zum Frühstück gab es Tee, Kaffee und Sandwiches aus Toast, mit Gurke, Tomate, Käse und Ei.
Um 10h starteten wir wieder. Es ging ziemlich steil wieder vom Flussbett hoch. Ich merkte, dass ich die Nacht wo gut wie nicht geschlafen hatte aber nach ca. 15 min war auch das wider ok, man gewohnt sich ja an alles.
An einer Waldlichtung sahen wir dann auf einem Baum ein Orang-Utan Männchen sitzen. Das war sehr viel größer als die Weibchen die wir bis jetzt gesehen haben. Eddy erzählte uns, dass er das Männchen seit 6 Monaten nicht mehr gesehen hatte und er freute sich über das Wiedersehen.

Wenig später kamen wir an eine andere Lichtung. Hier saß ein Orang-Utan Weibchen mit ihrem Baby. Sie kam tatsächlich zu uns runter. So waren wir in 1,50 m Entfernung von ihr und ihrem Baby. Da es ein halbwildes Weibchen war gab Eddy ihr unsere Obstreste, denn sonst wäre sie eventuell aggressiv geworden.
Das ist hier generell etwas problematisch: Früher wurden viele Orang-Utans von Menschen als Haustiere gehalten. 1973 eröffnete dann im Gunung Leuser Nationalpark eine Fütterstation da die an die Menschen gewöhnten Affen nicht direkt n den Dschungel ausgesetzt werden konnten, das hätten sie nicht überlebt. So wurde ihnen in der Station das Schwingen von Ast zu Ast und die Nahrungssuche beigebracht. Und die Orang Utans konnten dann erfolgreich ausgewildert werden. Die Station existiert in der Form der Fütterstation nicht mehr, sie ist mittlerweile lediglich eine Beobachtungsstation für Touristen. Es kostet Eintritt und für Fotoausrüstung muss man eben falls nochmals zaglen. Und es ist nicht mal sicher, ob überhaupt Orang-Utans kommen. Aber viele sind eben halbwild und an Menschen gewöhnt, viele haben auch Vornamen.
Und sie fordern dann von den Besuchern im Park ihr Futter und werden aggressiv und können dann sehr gefährlich werden.
Als das Weibchen ein wenig mit Wassermelonen ruhig gestellt war, konnte wir sie aus nächster Nähe beobachten. Diese Tiere sind einfach faszinierend und sie sind uns so ähnlich.

Ich kann nicht verstehen, dass Politik und Industrie das Aussterben unserer Vorfahren einfach so für Geld in Kauf nehmen. Und es macht mich wütend weil ich das Gefühl habe, nichts dagegen tun zu können als dem Ganzen zu zusehen.
Zum Glück gibt es immer mehr Projekte und Organisationen, die sich für die Orang-Utans einsetzten. Aber das reicht leider nicht. Hier muss politisch mal ein Umdenken passieren.

Die berühmte Mina  habe ich nicht getroffen – nachdem uns Eddy auch nur etwas verschreckende Geschichten erzählt hatte, war ich darüber ganz froh. Dieses bekannte Orang-Utan-Weibchen kann nämlich ganz schön unbequem und auch aggressiv wurden. Trotz unserem Abstecher in ihr Territorium und mehrmaligen Rufen unserer Guides tauchte sie nicht auf. Uuuh, Glück gehabt.
Gegen 12h kamen  wir zum Fluss von dem aus wir dann zurück raften. Ich war mal gespannt, ich habe sowas noch nie gemacht. Als Lunch gab es Nudelsuppe und Passionsfrucht.

Dann packten wir unsere Rucksäcke und Schuhe in große Plastiktüten, die dann an den Tubes festgeschnallt wurden. Und dann ging es auch schon los und es war super lustig, absoluter Fun.
Wir haben dann auch noch eine andere Gruppe überholt.

Um 13:30h waren wir wieder in Bukit Lawang. Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf eine Dusche gefreut.

Der Dschungel Trekk war für mich ein absolutes Highlight meiner Reise, es ist eine Life-Time-Experience. Orang-Utans aus nächster Nähe in freier Wildbahn zu sehen ist einfach unbeschreiblich.
Unsere Guides waren super, sie erklärten uns viel über den Dschungel und die Orang-Utans. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Orang-Utans nicht von Baum zu Baum springen können, sie haben nämlich keinen Schwanz und können sich nur von Baum zu Baum hangeln oder schwingen.

Wenn auch Du einmal nach Sumatra kommst und einen Abstecher in den Dschungel machen möchtest, dann lass Dir einen Dschungel Trekk mit Bukit Lawang – Jungle Trekking nicht entgehen.

Kontakt:
Bukit Lawang – Jungle Trekking : Get ready for the jungle !
Dodi Peranginangin & Janine Peranginangin
info@bukitlawang-jungletrekking.com
Mobile:
+6285276155332 / +6285373860413

Als Unterkunft kann ich das Wisma Bukit Lawang Indah nur empfehlen, das kann direkt auch über Janines und Dodis Agentur gebucht werden

Weitere Infos zum Gunung Leuser Nationalpark:
Offizielle Website
http://www.gunungleuser.or.id/

Eintrag bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Gunung_Leuser

 

Selamat pagi Indonesia – Hallo Bukit Lawang, Sumatra

Am 17.02. ging es endlich von Singapur nach Medan, Sumatra und somit endlich nach Indonesien. Ich gestehe: ich hatte meine Dosis von Großstädten, Verkehr und Sightseeing und freute mich auf den Dschungel, Natur und liebe Menschen.
Ich stresste mich natürlich wieder am Flughafen und hatte etwas Schiss, dass mein Handgepäck – das mit 10 kg das maximal zulässige Gewicht von 7 kg bei Jetstar übertraf – kontrolliert wurde. Mein Backpack ist mit 18 kg echt schwer aber irgendwie war es eben schwer einzuschätzen was ich so packen sollte wenn ich für unbestimmte Zeit erst mal  weg bin.  Aber ich gestehe: wenn mir auch nur ein Paar Socken kaputt geht freue ich mich, denn das heißt: aussortieren und etwas weniger Gewicht.
Meine Bedenken waren unbegründet, um mein Handgepäck hat sich niemand gekümmert, der Flug war außerdem nicht mal zur Hälfte voll.

In Medan angekommen zeigt ich dann bei der Immigrasi mein Visum vor, alles kein Problem. Dann holte ich mein Gepäck. Als ich damit zum Ausgang wollte, hielt mich dann noch eine Angestellte auf, die mein Luggage-Receipt sehen wollte. Tja blöderweise war der auf genau der Seit von meinem Boarding-Pass aufgeklebt, den das Personal am Flughafen in Singapur abreist. Sowas ist mir ja noch nie passiert, dass die kontrollieren, mit welchem Gepäck man geht. Ich konnte der Dame dann aber meinen Namen bestätigen und konnte somit zum Ausgang. Hier hieß es dann noch einmal das Gepäck auf einem Band durch den Security-Check laufen lassen. Dann wollte ich zum Augang und wurde schon wieder aufgehalten, diesmal von einem der Zollbeamten. Ich hatte nämlich die Zollkarte nicht ausgefüllt. Ja warum denn auch, ich habe ja nichts zu verzollen. Anscheinend muss man das aber trotzdem. Pffff. Also den Pass nochmal vorgezeigt, das war dann auch in Ordnung und ich konnte endlich gehen.

Am Flughafen von Medan empfing mich Dodi, der Mann von Janine zusammen mit Myriam, einer anderen deutschen, ebenfalls 31 und ebenfalls Solotravelerin – perfekt.

Die Entscheidung als erstes nach Sumatra zu fliegen und als erstes den Dschunel und Bukit Lawang zu erkunden kam durch den netten Austausch mit Janine. Ich hatte anfangs nur meinen Flug nach KL gebaucht und war mir absolut unsicher, wo ich in Indonesien starten sollte. Auf meiner Wunsch-Liste stehen so viele Orte und ich war hin- und hergerissen zwischen Kalimantan, Sulawesi und Sumatra als Ausgangspunkte. Mein ehemaliger Kollege Daniel hat mir dann, als ich ihm von meinen Reiseplänen durch und um Indonesien erzählt habe, von einer guten Freundin erzählt, die seit einiger Zeit in Bukit Lawang mit ihrem indonesischen Mann lebt und die gemeinsam eine Dschungel-Tour-Agentur haben. Er gab mir ihren Kontakt weiter und über facebook meldete ich mich dann einfach mal bei Janine. Sie schrieb mir auch sofort zurück und wir schrieben etliche Male hin- und her und ich hatte das Gefühl: ich muss nach Bukit Lawang und sie und ihre Familie und den Ort kennenlernen. So buchte ich dann kurzerhand den Flug von Singapur nach Medan. Und das war die richtige Entscheidung.

Vom Flughafen Medan nach Bukit Lawang war es ein ganz schönes Stück. Es war Zeit der Rush-Hour da alle gerade von der Arbeit nachhause kamen, es dauert bestimmt über eine Stunde bis wir aus Medan rauskamen. Aber ich fand es anfangs nicht so schlimm, ich sah die ganze Zeit aus dem Fenster und beobachtete das Treiben auf den Straßen und fand fas einfach total interessant. Es sah schon wieder so familiär aus. Indonesien eben. Irgendwie fremd aber doch so vertraut.

Es hatte die Tage vorher auch ziemlich viel geregnet was die Straßenverhältnisse nicht besser machte. Nun gegen 20:30h waren wir dann endlich da. Endlich. Gegen Ende zog es sich einfach total und wir waren 4,5 Stunden unterwegs.
Ich bin hier im  Wisma Bukit Lawang Indah, das Dodis Familie gehört. Endlich hatte ich wieder ein eigenes Zimmer. Das war unglaublich schön nach den 3 Wochen ins Dorms (ich habe absolut nichts dagegen aber es ist einfach schön, sich mal wieder ausbreiten zu können und mehr Privatsphäre zu haben). Die Zimmer sind groß und einfach, aber haben alles was man braucht. Somit wurde ich auch im Gebrauch des indonesischen bak mandi immer geübter 😉

Kurz darauf trafen Myriam, Dodi und ich uns im Restaurant. Dodi briefte uns für den kommenden Tag denn da ging es auf eine 2-tägige Tour durch den Dschungel. Start war 9h und insgesamt sollten wir 6 Leute sein.
Danach aßen Myriam und ich zusammen und gönnten uns unser erstes Bintang (Bintang ist das indonesische Bier, etwas anderes gibt es eigentlich gar nicht. Bintang heißt übersetzt übrigens Stern daher gibt es hier auch den Spruch „The more beer you drink, the more stars you see“ ). Es kamen auch immer mehr von den Locals dazu, einige hatten ihre Gitarre dabei und so saßen wir noch bis 1h zusammen , sangen und redeten. Eine rundum schöne Ankunft .

Mal wieder vom Reisen gelernt:
– bewahre immer den Lugagge-Receipt auf, es kann nicht schaden
– fülle in jedem Fall die Zollkarte in Flügen nach Indonesien aus,  auch wenn Du meinst es ist überflüssig

Mein Podcast-Interview mit Sebastian Canaves von Off The Path

Einer meiner deutschsprachigen Lieblings-Reiseblogs ist Off The Path von Sebastian Canaves. Ich folge dem Blog auf facebook und habe auch den Newsletter abonniert.

Am 17.12.2015 veröffentlichte Sebastian das Video „10 Gründe, warum Backpacken Dein Leben verändert wird“ auf der facebook-Seite von Off the Path.
Ich konnte nicht anders und musste das einfach kommentieren weil ich jeden der 10 Gründe jederzeit unterschreiben würde. Also schrieb ich:

Du hast nur diese eine Chance – und genau deswegen hab ich
– Job geschmissen
– Wohnung gekündigt
– Hab & Gut bis auf weniges verkauft und verschenkt
– das Corporate life an den Nagel gehängt
》 Im Januar geht’s los: Malaysia, Indonesien, Neuseeland – One-Way-Ticket ist gebucht 🙂

Tja und somit kam die Sache ins Rollen: Innerhalb kurzer Zeit bekam mein Kommentar zahlreiche Likes und somit wurde auch Sebastian darauf aufmerksam und meinte: Hey Linda, lass mal einen Podcast machen !

Wenn einer der erfolgreichsten deutschen Reiseblogger fragt, ob Du Zeit und Lust hast Deine Story zu erzählen sagst Du definitiv nicht nein. Also schickte ich Sebastian zwischen den Jahren eine Email und eine Woche später unterhielten wir uns über Skype über meine geplante Reise, die Gründe warum ich mein altes Leben hinter mir gelassen hatte und was ich so vor habe.

Wenn auch Du mehr darüber erfahren möchtest, hier geht’s zum Podcast:

Podcast: Kündigen für Reisen mit Linda Fach

 

Singapore, you surprised me !

14.02. – 17.02.2016

Before my stay in Singapore, I had some typical prejudices about this city-state: no culture, artificial city, no vibes, too clean, too smooth and boring.
But only in 2 days I discovered an interesting city which has quite a lot to offer. OK yes, it’s expensive but you normally don’t stay for an eternity because Singapore is a perfect transportation hub for South-East-Asia as flights go to everywhere from here so it’s a city for a short stay.

So we arrived in the evening at around 8:30 pm. We took the bus in Melaka at 2:30 pm so the time was quite long. But the reason for that is simple: Get 30 people out of the bus at the Malaysian border to get the departure stamp in the passport, get all the people back into the bus as to drop them 10 min later at the immigration for Singapore again as to get the Singaporean entry stamp. As I was always wondering how this immigration administration is done by travelling over land – now I know it. I was lucky to be not alone, I would have been afraid that I would have not found our bus again as they dropped us off at a door and moved to a parking place. And of course there were many other busses too. As we came finally back to our bus we just put all our stuff back , the bus driver observing us. When we just finished he said that we have to change the bus. Are you kidding me ? Whatever.

So the bus dropped us off at the final destination and from here we had to walk for around 30 minutes to our hostel which was close to Little India.
When w e arrived we just put our bags into our room and went outside to eat something. Once again, Indian food saved my life. We had Masala Dosai, a pancake with some sauces and I had another Prata filled with onion and mushroom. After I bought some oats, fruits and soymilk for breakfast (sorry, toast and jam is definitely not a real breakfast, so even if it’s for free, I don’t go for that shit). I was quite happy that our hostel had a well equipped kitchen.

The next morning Daniel and me started our tour through the city. We walked from our hostel to Marina bay and around the Esplanade. It’s really impressive.
In Singapore, they have the Singapore Flyer is a giant wheel with an overall height of 165 metres and which is the second highest wheel of the world. Skyscrapers, shopping malls, former colonial buildings form the cityscape.

As a pedestrian it is very comfortable to walk through Singapore – not as in the other south-east-Asian cities like Bangkok, Kuala Lumpur or Jakarta. Traffic lights are working and drivers are more respectful. So we walked our way through the city. We made a stop at the Raffles Hotel, the famous place where they invented the cocktail Singapore Sling and which is a five star rated luxury hotel with a  classic colonial architecture which has been perfectly preserved and which provides a stark but lively contrast against its modern-skyscraper neighbours.
We strolled through Chinatown (which is not really Chinese anymore but rather for tourists), among the skyscrapers and green areas. As Singapore is rather pricy as the other countries around, it’s recommended to eat on hawker stalls, food courts or in shopping malls. We luckily found a food court with a large choice of different types of food and even a vegetarian one . So I was in tofu-heaven 😉

After lunch we went to the Gardens by the Bay, a huge park behind the Marina by the Bay building.

About the Gardens by the bay:
Gardens by the Bay brings to life the National Parks Board Singapore’s vision of creating a City in a Garden. The Gardens captures the essence of Singapore as the premier tropical Garden City with the perfect environment in which to live and work – making Singapore a leading global city of the 21st century.
In January 2006, an international master plan design competition was launched to seek world-class design ideas for Gardens by the Bay. It drew more than 70 entries submitted by 170 firms, from over 24 countries, including 35 from Singapore.
An 11-member Jury comprising local and international experts shortlisted eight teams and two winners were announced in September 2006; namely Grant Associates for Bay South and Gustafson Porter for Bay East, both from the UK. A decision was made to develop Bay Central later.
A public exhibition of the master plan concepts and models of the winning teams was held in September 2006 at the Singapore Botanic Gardens. Over 10,000 people visited the exhibition and over 700 gave their feedback. An overwhelming majority 85% of those surveyed liked the features in the master plans and over 97% said they would visit the gardens.
Gardens by the Bay broke ground in November 2007, signalling the commencement of the Gardens’ development. Subsequently, development of Bay East Garden also commenced. It was developed as an interim garden to be used as a staging site for some of the rowing and canoeing events of the Youth Olympic Games (YOG) in August 2010. Following the YOG, Bay East underwent reinstatement works and was open to the public in October 2011.
A special preview of Flower Dome was held in November 2011 in conjunction with the World Orchid Conference (WOC). Some 300,000 members of the public visited both WOC and Bay South Garden.

In the Gardens are two large domes – the Flower dome and the Forest dome. I’m always thinking about for what I spend my money over here , I didn’t take part in any tour in Malaysia or spent money for an attraction but the domes were definitely worth it. The flower dome houses a large variety of different kind of flowers from different regions. The forest dome houses a large variety of trees, tropical plants and has a waterfall. On canopy walks you can walk around in the heights, have a view on the trees and get a little jungle feeling.

After that it was around 5:00 pm and we headed back to the hostel. Our plan for the evening was to go upstairs on the Rooftop bar Cé la vie on Marina Bay.
If you like to have a view over the city from Marina bay you can either choose if you want to spend 23 $ just to get on the visitors platform or to get at the 57th level to the bar and get a drink.
I think it’s quite clear that having a drink at the bar is far a better deal 🙂

Of course we dressed up as the dress code is chic and casual. The view is really stunning. So we had a Singapore Sling (what else). I think this was the most expensive cocktail I ever had in my life: 29 $. But well, you only live once. And it was definitely delicious.


We enjoyed the view and our drink and of course we took a lot of pictures. So we asked a guy to take a picture from us. It turned out that Jamel was French and originally from Paris but living in Switzerland. So we started talking for ages and of course I did not refuse the invitation for another Singapore Sling 😀
As Jamel was in a guest house close to my hostel we went back by the tube to Little India and had  dinner together. Unfortunately we missed us the day after to do some sightseeing together.

Jamel it was really nice to meet you, I hope we keep in touch. All the best for your projects in Switzerland and as I said: You always meet twice in life.

Oh and I want to mention that Daniel and me walked around 34 km this day !!!! He used his step tracker so we could see the result. Crazy. Well walking is my daily exercise since I travel. And I walk really a lot.

The other day we went to discover the Botanic garden and the Orchid garden which are really nice to visit. I never saw so many different kinds of orchids in one place.


After that we went back to the centre as we wanted to have a look on Sentosa Island. WE walked the way to the island and well – that was definitely a waste of time. Sentosa Isand is only a huge Disneyland on an island, a huge attractive and fun park.

So we took the tube to Little India and checked out the famous shopping centre Mustapha Centre, a huge shopping centre where you can find everything from food, jewellery, clothes, cosmetics, perfumes and so on. And it’s so large and complex that Daniel and me lost each other.
I finally found some native coconut oil, bought some Kaya – a Singaporean bread spread made of coconut milk, eggs and sugar, the Kaya toast is even a speciality for breakfast and when you look up at google it will give you the top 5 places where to eat the best kaya toast – and then went back to the hostel. And met Daniel here again.

Later we left to see the sunset at Marina bay and the light shows.
The skyline looks really impressive and beautiful in the evening sky with all the lights. At 8:00 pm there was a light, laser and water show with animations, it was a  bit kitsch but still very nice to see.
When the light shows finished, we went to see Gardens by the bay by night. The so called Supertrees were glowing in colorful lights in the dark and the setting was beautiful.

Later we went back to grab some Indian food again wend then back to the hostel.
I only had 2 days in Singapore, a third one would have been good to see and explore even more and not only the must-see tourist spots. The city has much to offer and is simply interesting to stroll around. Here as well there is a multicultural mix whereas 74% of the population are Chinese and the rest are Indians, Malaysians and other groups.
Oh and of course Singapore is home to many expats from all around the world.
I was positively surprised by Singapore: The city is clean and tidy, even if it is a huge city, I had the impression the city and its people are quite relaxed and laid back. Of course there are a lot of prohibitions but I think they are not too tough to live with.
Singapore also is committed to environmental protection and sustainable  development. I was surprised when I saw recycling bags for the different types of rubbish in public places. When I left Paris I said that I would never ever live in an metropolitan area but well, Singapore could be a place to….. oh well let‘ see.
I think I come back, at least for a visa run for Indonesia 😉

I highly recommend my hostel: @ The Little Red Dot
Its one of the cheaper options, it’s very clean and tidy, the blankets are freshly washed and the aircon is working. Breakfast is include and you have high-speed wifi (the best one I had so far)
The have a kitchen even with a cooking facility and even female dorms. Price: 11 € / night

@ The Little Red Dot
125 Lavender Street, Singapore
Contact No. 6294 7098
enquiries@atthelittlereddot.com
http://www.atthelittlereddot.com

Melaka / Malacca, Malaysia – Colonial culture and Chinese tourism

12.-14.02.2016

As I said before, initially I didn’t even plan to go to Malacca but as I was stuck in Georgetown for a week and as I didn’t want to spend around  a week in Singapore, I went to Malacca for 2 days.
Well I don’t want to rethink about the awful trip in the night bus – awful because the bus was full and I had a seat with no possibility to move the back position – and I couldn’t change seat because the bus was full. So I leave the 7 hours journey to your imagination, I prefer to forget about that.

I arrived early in the morning at 6 am. Just in time to grab a tea at the McDonalds at Malacca Sentral, the main bus station (all the other shops were still closed). My hostel would only open at 9 am so I decided to wait with 3 other girls from Switzerland at the station. At around 8:30  we took a bus to the city centre. My first impression from Malacca was: quite picturesque. The houses and the streets reminded me of Georgetown.
I could not check in at my hostel, the Ringo’s Foyer Inn but I could take a shower and leave my bags. So I started my exploration of the city.

As Malacca as quite an interesting cultural and colonial background, here are some facts:
About Malacca (Malay: Melaka) is to know that it’s the capital of the state of Malacca, on the west coast of peninsular Malaysia. The city has a rich history and cultural background from previous Portuguese, Dutch and British rule. The city centre was listed by UNESCO as a World Heritage Site in July 2008, along with Georgetown, Penang.
Before the arrival of the first Sultan, Malacca was a simple fishing village inhabited by local Malays. Malacca was founded by Parameswara, also called Iskandar Shah or Sri Majara, the last Raja of Singapura (now known as Singapore) following a Majapahit attack in 1377. Parameswara found his way to Malacca in 1400 where he found a port, accessible in all seasons and on the strategically located narrowest point of the Malacca Strait. This later became Malacca. The power of the Malays began to rise through the 15th century. In the Malay Annals,the sultan Mansur Shah was mentioned as having 6 wives and the fifth was stated to be a daughter of the Ming Emperor. However, in the Chinese chronicles, no such event was recorded.

Things started to change with the arrival of the Portuguese in 1509. They were at first welcomed, but Indian traders soon turned the sultan against the Portuguese and they had to flee. In 1511 the Portuguese returned, and at their second attempt seized the city. This marked the start of the formation of a large Eurasian community. The Portuguese turned the city into a massive walled fortress complete with a tower bristling with cannon. It was believed that such fortifications could withstand the encroachments of other European powers eager for a slice of the Asian luxury goods trade.

An alliance between the Dutch and the Sultanate of Johor Bahru saw the loss much of Malacca’s power. In 1641 the Dutch navy put a blockade on Malacca and they seized the city after six months. During the siege much of the Portuguese city was destroyed.

Only after 150 years did the Dutch lose their hold on Malacca. In 1795 The Netherlands was conquered by the French, and the British were keen to take over the Dutch holdings in Malacca. By that time, Malacca had lost most of its former importance although it remained an important part of Asian trade routes.

The A Famosa gate is all that remains of the old Portuguese and Dutch forts. As the Napoleonic Wars wound down the British knew Malacca would be returned to Dutch control. In order to make the city indefensible the city walls were blown down. A last minute intervention by a British officer, the young Sir Stamford Raffles (founder of British Singapore) saved the gate. Shortly after its return to Dutch rule, the Dutch and British governments swapped colonies – British Bencoolen in Sumatra for Dutch Malacca.

Malacca is a centre of Peranakan culture. When Chinese settlers originally came to Malacca as miners, traders and coolies, they took local brides (of Javanese, Batak, Achenese, etc descent) and adopted many local customs. The result of this is an interesting fusion of local and Chinese cultures. The men are addressed as Babas and the women Nyonyas by their servants meaning Master and Mistress. A small group of Eurasians of Portuguese descent continue to speak their unique creole, known as Cristão or Kristang.

All these historic influences are still seen today. Houses look rather than in the Netherlands than in South-East-Asia, there is also the colonial style which can also be found in Georgetown. With the river and the small bridges, it also reminds of Venice. The city is very similar to Georgetown concerning architecture, population and culture. But maybe I was in the wrong place at the wrong time.  It was the last weekend of the Chinese New Year celebrations and of course, there were Chinese tourists everywhere and the city was crowded. From time to time we I saw other western tourist but not many. And everything is made for the Chinese tourists. The food, the souvenirs, the shops and especially the pop-kitsch Rikschas which you see in the street and you will hear them as they play loud pop-music.

Personally, I found it ok to spend 2 days in Malacca but that was definitely enough. The city doesn’t really have so much to offer.  For me it was all a bit artificial, I didn’t get a local vibe. I was strolling around but personally, I could not connect – completely different to my stay in Georgetown though. I really liked the street art I found along the river but that’s it. Because of Chinese New Year, a lot of local people went away and many shops or interesting places to eat – as a recommended Vegetarian restaurant – were closed.

On Saturday I rent a bicycle at my hostel and Daniel and me went to Malacca Sentral to get our bus tickets for Singapore. At the 6th counter we got them, apparently everybody was heading to Singapore the next day and all the tickets were sold.

The Highlight in Malacca for me to see was the floating mosque: it’s a newly built mosque on the Pulau Malacca. The funny thing about this island (pulau): Nobody is living there. It’s a men-made island in front of Melaka. You can find a lot of newly built houses and buildings but there are all in decline as nobody lives there. The only monument is the Straits Mosque (Malay: Masjid Selat Melaka) which is built over the water.
I went there together with Daniel. As it was so hot on this day, we both wore shorts and t-shirts, so as to enter the mosque we had to borrow some clothes as to cover up. At least they were colorful.
Well I don’t want to imagine to walk around all my life with this kind of clothes. It’s hot and so uncomfortable.

The mosque is beautiful from the outside, I think it would be nice to see it for a sunset.

 

Oh and I tried the last thing of my „Malaysian food to try“-list: Cendol. Its shaved ice, topped with coconut milk, jelly noodles made from rice flour with green food coloring (usually derived from the pandan leaf) and palm sugar. Other ingredients were red beans and grass jelly. Well what should I say – it was interesting to try and I found it more tastier then the Ice kacang I tried in Tanah Rata in the Cameron Highlands. But I think it’s not becoming one of my favourite desserts – sorry Malaysia.

Cendol - Malay dessert, Melaka, Malacca, Malaysia

 

When you stay in Malacca and you look for cheap and simple accommodation I recommend

Ringo’s Foyer Guest House
Adresse: Jalan Portugis, 75200 Melaka, Malaysia
Telefon:+60 6-281 6393

You can book via Hostelworl, Agoda or Booking.com

Street-Art in George Town, Penang

As I’m really a fan of the Streetart in George Town, I like to share this little gallery.

Eine Woche in George Town und Penang

05. – 11.02.2016

Auf nach George Town, Penang  – 05.02.2016

Am Freitag morgen um 9h stiegen Ricky, Rita, Eimair und ich in den Bus nach George Town. Die Tatsache, dass wir am Vorabend bis um 4h unseren letzten gemeinsamen Abend im De Native Guesthouse gefeiert hatten, machte das nicht alles unbedingt leicht.

Der Bus war wieder sehr komfortabel – aber total runter gekühlt. ich hab total gefroren. Schlafen konnte ich leider nicht wirklich. Also schaute ich in die Landschaft, die an mir vorüber zog. Das war leider weniger schön. Zu 80% waren es nur Ölpalmen, die am Straßenrand in Reihen und riesigen Plantagen stehen… nun gut, Malaysia ist der weltweit größte Palmöl-Lieferant.

Nach ca. 5 Stunden kamen wir in George Town an. George Town liegt auf der Halbinsel Penang, im Nord-Wersten von Malaysia. Viele Reisende machen hier Station wenn sie von / nach Thailand kommen.
Ricky, Rita und ich hatten zufälligerweise Hostels gebucht, die unweit voneinander entfernt waren.
Eigentlich wollte ich mich nur hinlegen und schlafen aber irgendwie ging das nicht. Also habe ich meinen Blog aktualisiert.

Später haben wir uns zum Essen verabredet. Penang ist berühmt für sein vielfältiges Essen. Man findet hier indische, malaysisches und chinesisches Essen. Streetfood bekommt man hier auch an so gut wie jeder Ecke.
Weil wir aber an dem Abend nicht wirklich Lust hatten lange zu suchen machten wir uns auf den Weg zu einem überdachten Food-Court wo man eine große Auswahl an Thai-, Indian, Chinese und Malay-Food hatte. ich entschied mich für Tofu, Gemüse und als Nachtisch chinesische Dumblings. Das sind Dampfnudelartige Klöße, meine waren süß mit einer Rote-Bohnenpaste gefüllt.
An dieser Stelle ist auch zu sagen, dass ich mich hier in Asien vegetarisch ernähre. Fisch ist weiterhin kein Thema, Milchprodukte auch nicht aber man kommt hier um Eierfitzelchen etc. nicht rum. Also passe ich mich hier einfach an und muss auch sagen, dass ich sonst einige Dinge gar nicht erst probiert hätte. Und das wäre so was von schade gewesen.
Später sind wir einfach nur noch durch die Straßen spaziert und waren in ein paar Bars.
Es gibt außerdem einen Shop namens Antarabangsa. Hier wird Bier ab 4 RM verkauft es gibt eine Riesenauswahl an internationalen Bieren, Ciders, Alkopops und vieles mehr zu unschlagbar günstigen Preisen. Und vor dem Laden werden einfach Plastiktische und Hocker aufgebaut und schon verwandelt sich der kleine Platz in eine Open-Air-Bar mit gemischtem Publikum von Locals und Reisenden.

Street Art, authentisches Indian Food und Feierei – 06.02.2016

Am Samstag bin ich nach dem Frühstück erst mal zur Touristeninformation gegangen um mich mit Stadtplänen und Informationen einzudecken.
George Town (malaiisch auch Tanjung) ist die Hauptstadt der Insel Penang und des gleichnamigen Bundesstaats in Malaysia. Sie liegt an der nordöstlichen Spitze der Insel und hat 178.358 Einwohner, überwiegend Chinesen. Rechnet man die Vororte hinzu, die zusammen mit George Town den 119 km² großen Distrikt Timur Laut bilden, leben im Einzugsgebiet der Stadt insgesamt über 520.000 Einwohner. George Town wurde 2008 in das Register als Weltkulturerbe UNESCO aufgenommen.

Mit einem Stadtplan bin ich dann losgezogen. Aber mein Ziel war es nicht, alle Sehenswürdigkeiten, Tempel oder ähnliches in George Town zu sehen: ich liebe Streetart und in George Town gibt es davon viel. Ein Großteil ist in Stadtplänen eingezeichnet aber viele kamen im Laufe der Jahre nach und nach dazu und gerade diese zu entdecken ist spannend.
Und auf der Suche nach den Street-Art- Bildern habe ich die Stadt erkundet. Auch hier gibt es ein Chinatown und ein Little India. Beeindruckend ist die Architektur: Alte Häuser im Stil der Kolonialzeit vermischen sich mit Hochhäusern. Die staatlichen Gebäude sind wunderschön in Weiß gehalten und zeugen von früheren prächtigen Zeiten. In der Stadt gibt es leider auch viele Häuser, die aufgrund von mangender Instandhaltung leider sehr heruntergekommen sind. Aber Charme haben sie nach wie vor. Oft sind Häuser in verschiedenen Farben – grün, gelb, rosa – aneinander gereiht und haben verschiedene Fassaden.
Rikschas, Food-Stalls, kleine Cafés, Restaurants und Leihfahrräder prägen das Straßenbild. Und zur Zeit des Chinesischen Neujahrs sind die Straßen und Häuser mit zahlreichen roten Lampions geschmückt, es werden große Räucherstäbchen angezündet und an fast jedem Haus gibt es einen kleinen Wandschrein auf den Gaben zu Ehren der Götter gelegt werden.


Little India hat mich wie auch in KL fasziniert. Hier habe ich auch ein vegetarisches Restaurant gefunden das zudem noch total leckeres Essen zu günstigen Preisen anbietet.

Was soll ich sagen: Indian food saves my life 😀 Wenn immer ich Hunger habe weiß ich, beim Inder gibt es vegetarisch !
Ich konnte auch nicht wiederstehen und habe hier endlich mal ein paar indische Süßigkeiten gekauft. Ich würde es als Konfekt bezeichnen. Zum Glück gab es Beschreibungen sodass ich zwei weniger süße Sorten erwischte: Kokosnuss mit Kakao und Cashew mit Feige. Total lecker. Aber danach hat sich mein Magen beschwert… naja ich gebe ihm noch ein wenig Zeit sich anzupassen.

Zurück im Hostel traf ich Ali, ein Brite mit pakistanischen Wurzeln der hier – wie so viele – Volunteering machten. Er schlug mir vor, mich mit zu einem netten indischen Foodcourt zu nehmen, wo er jeden Tag zum Tee trinken hin geht. Für so etwas bin ich immer offen also kam ich mit.
Vom Hostel waren es ca. 20 min zu laufen. Interessant war, dass es in einer Gegend war, wo absolut keine Touristen unterwegs waren.
Ali empfahl mir unbedingt die Samosas* zu probieren.
*Samosas sind Teigtaschen aus Iran, Indien und Pakistan, die mit diversen Zutaten gefüllt werden, meine waren natürlich vegetarisch, mit Kartoffeln, Kichererbsen und Curry.

Und ich habe hier wirklich die besten Samosas gegessen, die ich bis jetzt hatte. Voller Geschmack, frisch zubereitet und nicht trocken.
Ja, also Essen kommt hier nicht zu kurz, ich liebe es einfach neue Dinge zu probieren.

Den Abend habe ich natürlich mit Rita und Ricky verbracht. Es war Ricky’s Geburtstag, also Anlass zu feiern. Essen waren wir diesmal auf Empfehlung einiger Locals bei einem Food-Stall geholt. Es gab frischen Fruchtsaft – das Beste hier an Asien, immer und überall – vegetarische Rollen gefüllt mit Gemüse und Nudeln namens „Poh Pia“, vegetarische Frühlingsrollen und die berühmte Penang „Laksa*“ – dabei handelt es sich um eine Suppe mit Nudeln und Gemüse. Wir hatten eine Version mit frischem Koriander, Minze, und anderem Gemüse. Total lecker, scharf und wärmend.

* Laksa ist eine südostasiatische Suppe aus Malaysia und Singapur. Sie wird auf Basis von Kokosmilch und Chili zubereitet und enthält typischerweise Reisnudeln oder auch Bandnudeln, Gemüse, Fisch und Krabben. Es gibt zahlreiche Varianten wie Penang-Laksa (malaysisch) oder Katong-Laksa (singapurisch). Laksa gilt als Nationalgericht Singapurs.

Anschließend gingen wir noch ein Bar, Miacasa. Rita hatte im Vorfeld die Besitzerin informiert, dass Ricky Geburtsgag hatte. Auf einmal wurde später Happy Birthday gespielt und Ricky bekam einen schön dressierten Teller mit Geburtstagskuchen und Kerze. Und danach natürlich noch zum Antarabangsa, the place to be in George Town.

Tempel über Tempel und chinesisches Neujahr – 07.02.106

Am Sonntag war chinesisches Neujahr. Da ich mir ja die Stadt bereits angesehen hatte, überlegte ich, was ich auf Penang so unternehmen könnte. Für den Abend hatten wir bereits geplant, zum Kek Lok Si Tempel zu gehen. Aus dem Stadtplan entnahm ich, dass es in George Town sowohl einen burmesischen – den Dhammikarama Burmese Buddhist Tempel – als auch einen thailändischen buddhistischen Tempel – den Wat Chaiya Mangalaram Thai Buddhist Temple –  gibt. Da mir die thailändischen Tempel in Bangkok damals so gut gefallen haben, beschloss ich mir diese zwei Tempel anzusehen.
Ja und das war leichter getan als gesagt: Ich fand heraus, dass verschiedene Busse in der Nähe der Tempel hielten. Im thailändischen Tempel gibt es einen „schlafenden Buddha“ und dem Busfahrer sagte ich dann auch, dass ich dort hinwollte und bat ihn, mir doch bitte Bescheid zu sagen wenn ich aussteigen müsse. Der Bis war voll, alle Leute waren wohl unterwegs zum Strand oder zum Nationalpark. Nach 25 min kam mir das komisch vor denn laut Stadtplan hätten wir schon längst angekommen sein müssen. Einem niederländischen Paar ging es genauso und sie fragten den Busfahrer. Der entschuldigte sich vielmals – er hatte schlicht vergessen uns Bescheid zu geben.
Also ließ er uns bei der nächsten Haltestelle raus damit wir den Bus zurück nehmen konnten.
Ich hatte dann im nächsten Bus wieder ein seltsames Gefühl, dass der Busfahrer es wieder verpeilt – aber nein, als wir auf der linken Seite einige Türme des Tempels erahnen konnte, rief er lauthals „Sleeping buddha, sleeping budda“ durch den Bus.

Die Tempel liegen beide unweit voneinander in der gleichen Straße und sind frei zugänglich. Mir haben sie sehr gut gefallen und ein Besuch ist lohnenswert.

Der Wat Chaiya Mangkalaram-Tempel ( Thai : วัด ไชย มังคลาราม) ist vor allem durch seine liegende Buddha -Statue bekannt . Die Statue ist mit 33 Metern die Drittgrößte seiner Art. Im Hauptschrein vor dem liegenden Buddha gibt es kleinere Schreine von verschiedenen Buddhas und beliebten Thai-Gottheiten. Auf dem Tempelgelände selbst stehen weitere mit Mosaiksteinen verzierte Statuen von Göttern und Fabelwesen, wie z.B. zwei Schlangendrachen. Der Tempel wurde im Jahre 1845 errichtet. Queen Victoria übertrag das Stück Land an vier Treuhänderinnen als Zeichen um den guten Willen für verstärkte Handelsbeziehungen zu Thailand zu verdeutlichen. Der erste Mönch war ein buddhitsicher Theravada – Mönch aus Thailand, Phorthan Kuat, der auch als „Starker Mönche“ bekannt ist. Die Legende besagt, dass er sehr gern Laksa aß und somit bringen auch noch heute seine Gläubiger eine Schüssel Laksa als Opfergabe an seinem Schrein.
Natürlich ist der Sleeping Buddha hier in George Town nicht so prunkvoll und edel wie sein Pendant im Wat Po-Tempel in Bangkok aber trotzdem schön anzusehen.

Der Dhammikarama Burmese Buddhist Tempel liegt direkt gegenüber des Wat Chaiya Mangkalaram-Tempel. Der Tempel wurde 1803 errichtet und ist damit der älteste buddhistische Tempel in Penang. Im Inneren befinden sich zahlreiche Gemälde, Wandbilder und Statuen, die die Geschichte und Legenden des Buddhismus verkörpern. Der Tempel verdankt seine Existenz der burmesischen Bevölkerungsgruppe, die seit dem späten 18. Jahrhundert in der Umgebung siedelte. Dies ist der einzige burmesische Tempel in Penang, wenn auch die im Laufe der Zeit vorgenommenen Erweiterungen vom Stil anderer buddhistischer Länder geprägt sind.

Nun, da ich fälschlicherweise davon ausging, dass der Rückweg ins Stadtzentrum nicht so lange war, ging ich zur Fuß zurück. Nach ca. einer Stunde und zahlreichen Überquerungen von Schnellstraßen landete ich wieder in Little India und ging in das gleiche Restaurant wie am Vortag weil ich einfach keine Lust hatte, lange nach etwas Essbarem zu suchen.

Auf dem Weg zum Hostel traf ich dann Daniel, der ebenfalls in unsere Gruppe in den Cameron Highlands dabei war. Er war ebenfalls im Tipsy Tiger und dann stelle sich raus, dass wir auch noch im gleichen Dorm waren.
Später starteten wir alle zusammen – Eimair, Rita, Ricky, DAniel und ich und Kamilla und Malin, zwei schwedische Mädels aus unserem Dorm – zum Kek Lok Si Tempel. Wir hatten Ricky und Daniel dabei. Die beiden kamen auf die glorreiche Idee, in die frischen Kokosnüsse die wir an der Straße gekauft hatten, Eis und Whiskey zu mixen. Kurzerhand gingen die beiden in den nahegelegen 7/11 und kamen freudestrahlend mit einem Pack Eis und einer Flasche Whiskey wieder raus. Gut, einen Bus mussten wir vorbeifahren lassen weil wir unmöglich mit unseren Cocunut-Drinks einsteigen konnten. Aus dem Plan um 19h zu starten wurde dann somit 20h.

Fun night out in George Town, Penang, Malaysia

Eimair, Rita, Kamilla, Malin, Daniel & Ricky

Der Kek-Lok-Tempel (Hokkien: Kek Lok Si, Kurzzeichen: 极乐寺; Langzeichen: 極樂寺) ist eine chinesisch-buddhistische Kultstätte in Air Itam, einem Vorort von George Town auf der Insel Penang. Er ist einer der größten Tempel seiner Art in ganz Südostasien und gilt als größter buddhistischer Tempel in Malaysia. Sein Name lässt sich mit „Tempel des Höchsten Glücks“ übersetzen.
Sowohl Architektur als auch die Aktivitäten der Gläubigen lassen dabei eine Verschmelzung von buddhistischen Glaubensinhalten mit daoistischen Ritualen und Wahrsagerei erkennen.
Die Errichtung des Tempels begann 1890, er konnte nach mehr als zwanzigjähriger Bauzeit eingeweiht werden. Im Jahr 1930 wurde die Pagode der 10.000 Buddhas fertiggestellt, die über mehrere Jahrzehnte die prägende Struktur der Anlage blieb. Umfangreiche Spenden, insbesondere aus der unternehmerisch erfolgreichen chinesischen Bevölkerung Malaysias, ermöglichten jedoch einen weiteren Ausbau der Anlage, der auch bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist.
In diesem Sinne ist der Kek Lok Si ein Tempel, dessen Bauphase noch immer andauert. Im Jahr 2002 konnte eine 30 m hohe Bronzestatue eingeweiht werden, die gemeinsam mit der Pagode nachhaltig das Erscheinungsbild des Tempels prägt. Von 2005 bis 2009 wurde ein Pavillon zum Schutz der Statue erbaut. Die aufwändige Konstruktion ruht auf 16 mit Reliefs geschmückten sogenannten Drachensäulen und besteht aus drei konzentrischen oktogonalen Dächern. Die festliche Einweihung des neuen Gebäudes fand am 6. Dezember 2009 statt.

Der Kek Lok Si Tempel  zieht besonders zum Chinesischen Neujahr Besucher an und somit war der Bus auch gut gefüllt. Nach ca. 50 Minuten Fahrt im eiskalt klimatisierten Bus kamen wir unterhalb des Tempels an. Was soll ich sagen: beeindruckend ! Der Tempel steht oberhalb eines Hügels, krönend ist die große, weibliche Buddha-Staue die alles überblickt. und Anlässlich des CNY war der gesamte Tempel so wie die gesamte Ablage über und über mit bunten Lichterketten und roten Lampions geschmückt. Viele würden wohl sagen Kitsch aber wir fanden es einfach absolut beeindruckend. Wenn man überlegt, wie viel Arbeit dahinter steckt den gesamten Tempel zu schmücken und für die Feierlichkeiten herzurichten …

Irgendwie haben wir relativ schnell am Anfang die Jungs und die schwedischen Mädels aus den Augen verloren. Also gingen Eimair, Rita und ich von einer Etage zur anderen, zündeten Riesenräucherstäbchen an, nahmen uns kleine schiffförmige Glücksbringer mit, und machten zahlreiche Selfies.
Dann entschlossen wir schließlich nach einigem Zögern doch die Bahn hoch zur Statue zu nehmen, da wir für den Fußweg wieder ganz nach unten hätten gehen müssen.
Die Besichtigung der Statue lohnt sich auf jeden Fall. Es waren ganz viele Chinesische Besucher dort. in Reihen gingen sie am Fuß der Statue entlang, wo sich Metallgefäße befinden. Ein chinesischer Herr erklärte uns dann, dass jeder eine Runde um die Statue läuft und in jedes Gefäß 10 sen hineinwirft. Am Ende sollen es 10 $ sein (ich konnte hier leider keine näheren Informationen finden und lasse das nun mal so stehen).

Wir wollten dann wieder hinunter da wir den letzten Bus nicht verpassen wollten. Und nun ja, irgendwie kam uns der Gedanke: Lasst uns doch hitchhiken. Rita, die fließend Chinesisch spricht, zögerte nicht lange und quatschte ein 5-köpfige chinesische Familie an, die gerade mit ihrem Pick-up losfahren wollte. Klar natürlich, kein Problem und wir kletterten hinten auf die Ladefläche. Spaß pur !

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Wir wurden an der Bushaltestelle abgesetzt – an der gerade in diesem Moment der Bus hielt. Und wen trafen wir dann im Bus – Ricky, Daniel, Kamilla und Malin.

In George Town waren wir dann wieder gegen 23h. Rita kam mit mir zum Inder – ich war schon hangry vor Hunger – und dann trafen wir die anderen in Antarabangsa wieder.

Taman Negara und Nightmarket in Batu Ferringhi, Penang – 08.02.2016

Heute war chinesischer Neujahrstag. Wir hatten vor, in den Taman Negara, den Nationalpark von Penang zu fahren.
Es hat etwas länger gedauert bis Rita und Ricky fit waren- die beiden und Daniel, hatten am Vorabend nämlich noch weitaus länger gefeiert als ich.
Um kurz vor 12h waren wir dann alle startklar. Das Dumme war nur, dass der Bus zum Nationalpark auch der Bus zum Strand ist – und alle hatten wohl vor den Feiertag und das schöne Wetter am Strand zu genießen. Drei Busse ließen wir vorüberziehen und machten uns dann auf den Weg zur Endhaltestelle, damit wir wenigsten dort die Chance hätten den Bus zu nehmen.
Nach ca. 1 Stunde – und ich für meinen Teil völlig verfroren – kamen wir am Park an. Der Eintritt ist hier frei und man kann zwischen zwei Hauptwanderwegen wählen. Einer führt zum sogenannten Monkey-Beach, an dem man schwimmen kann aber der weniger schön ist und der andere führt zum Turtle-Beach, der sehr schön ist aber an dem man leider aufgrund von giftigen Quallen und starken Strömungen nicht schwimmen kann. Hier gibt es eine kleine Schildkröten-Aufzuchtstation.
Wir entschieden uns für Turtle-Beach. Ca. 1,5 Stunden ging es durch den Wald vorbei an einem See zum Strand.
Die Cameron Highlands haben in Sachen Trekking mehr zu bieten aber der Weg war gut zu laufen. Und es war auch endlich mal schön, direkt am Meer zu sein.
Daniel hatte Musik und Speaker dabei und so chillten wir am Strand. Ich im Schatten denn ganz ehrlich: meine europäische Winterhaut braucht ein wenig um sich hier an die Sonne zu gewöhnen. Aber ich hab schon Farbe bekommen, vor allem an den Armen, Schultern und Beinen – juhuuu 🙂

Gegen 17h überlegten wir uns dann, uns auf den Rückweg zu machen. Einer der Locals vom Kiosk am Strand meinte, wir könnten ein Boot für 100 RM nehmen. Ganz ehrlich, das fanden wir für 4 Leute etwas teuer. Aber dann kam eine weitere Gruppe von 4 Leuten und noch zwei Jungs dazu, somit waren wir 10 und nahmen das Boot zurück zum Pier beim Parkeingang.
Ich bin ja die Fastboats zu den Gili Islands gewöhnt, von daher war ich für die Aufprälle auf den Wellen und das Durchschütteln vorbereitet.

Zurück am Pier machten wir uns erst zu Fuße auf den Weg Richtung Nightmarket in Batu Ferringhi. Schon auf dem Weg kame wir an einigen Foodstalls vorbei wo es überall lecker roch. Wie bereits erwähnt: Essen kann man hier einfach toll.

Auf dem Nightmarket gibt es alles: Souvenirs, Elektronik, Kleidung, Accessoires, Essen, etc.
Wir gingen auf Empfehlung einer Einheimischen in einen überdachten Foodcourt wo es eine große Auswahl an Ständen mit chinesischem, malaysischem, indischem, arabischem und westlichem Essen gab. Nun, ich wollte nicht schon wieder Indisch esse und bestellte bei einem Malaysischen Stand Nudeln mit Gemüse. Und wies explizit daraufhin, dass ich weder Fleisch, noch Fisch noch Huhn esse.
Meinen Salat-  ja ich weiß: Cook it, boil it, peel it or leave it , aber ich hatte so Lust auf frisches Gemüse so dass ich nicht widerstehen konnte – den ich beim Inder bestellte kam innerhalb kurzer Zeit. Für meine Nudeln brauchte es über 45 min und erst beim 4. Gericht, das mir gebracht wurde, war auch wirklich weder Fleisch noch Hühnchen noch Fisch drin.
Hm ich vermute wir waren an dem Abend wieder im Antarabangsa . So genau weiß ich das gerade nicht mehr.

Indonesien-Visum die Erste und Rikscha-Night-Ride – 09.02.2016

Ich hatte ja immer noch vor, das Visum für Indonesien in George Town zu beantragen. Leider war auf der Website des Konsultat nichts von den Öffnungszeiten erwähnt und auch im Hostel konnte mit niemand sagen, ob es das Konsulat nun offen hatte oder nicht.
Also achte ich mich um 8:30h mit dem Bus auf den Weg. Vor dem Konsulat traf ich nur eine Angestellte, die Laub und Schmutz kehrte. Auf meine Farge, ob das Konsulat denn geöffnet sei verwies sie mich an einen Security-Guard. Der meinte: „Come again at 10 am, then we are open“.
Nun gut. Leider war weit und breit kein Café oder ein Restaurant wo ich hätte die Zeit totschlagen können. Da ich noch nicht gefrühstückt hatte, ging ich in eine nah gelegene Tankstelle, um mir etwas kleines zum Essen zu kaufen. Anscheinend verschlägt es nicht viele Touristen dort hinein: Der Angestellte machte doch tatsächlich Fotos von mir. Ich war wahrscheinlich mit meinen 1,80 m und den blonden Haaren eine Attraktion *lol*
Um 10h ging ich wieder zurück zur Botschaft. Vor dem Eingang traf ich einen älteren französischen Herrn, der mich direkt auch mal auf Französisch anquatschte . Was soll ich sagen – wundert mich das jetzt ? Nein, nicht wirklich. Als ob hier jeder westliche Tourist französisch spricht , hihi. Aber er war sehr freundlich und sprach wohl kaum Englisch. Nun, am Empfang saß ein andere Beamter und sagte uns, dass heute Holiday ist wegen Chinese New Year und dass wir am nächsten Tag um 9h wieder kommen sollen. Okay. Kann man nichts machen. Ist eben so.

Ich ging zurück ins Hostel und frühstückte erst einmal. Irgendwann kam Daniel auch dazu, sichtlich etwas übermüdet. Ricky und Rita konnten wir nicht erreichen, sie lagen wohl in komatösem Tiefschlaf nachdem sie um 7h im Bett waren (wo nehmen hier bitte alle diese Energie her ? Ich bin froh wenn ich es al bis um 1h schaffe und dann nicht schon gähnend vom Stuhl falle).
Wir gingen erst mal Wäsche waschen. Vom Lagerfeuer in den Cameron Highlands waren einige meiner Klamotten echt übelst verraucht, unter anderem auch mein einziges Sweatshirt.

Danach gingen wir nochmal bei Rita und Ricky im Hostel vorbei, Rita kam dann auch runter und meinte, wir sollten und später treffen, es war Eimairs letzter Abend.
Daniel und ich wussten nicht s recht was wir machen sollten, wir gingen erst mal lunchen, zum Inder.
Danach fuhren wir mit dem Bus – der wieder überfüllt war mit Chinesischen Touristen – zum Penang Hill da wir dachten, wir könnten hochlaufen und die tolle Aussicht genießen. Aber:  FAIL. An der Station gibt es nur eine Bahn, mit der man zum Gipfel fahren kann. Es war extrem voll mit Menschen, die in der Schlange standen. Und ganz ehrlich: Sich auf einen Gipfel schieben zu lassen ist ja irgendwie witzlos . Darauf hatten wir auch beide keine Lust.
Also kauften wir uns etwas frisches zu Trinken und nahmen den Bus direkt zurück nach George Town.
Wir hatten noch ein wenig Zeit für ein Powernap, das war auch echt nötig.

Um 20h kamen Ricky, Rita und Eimair vorbei und wir gingen erst mal was essen. Wir hatten ja bereits am Samstag einen echt leckeren Stand mit Streetfood und einen Stand mit frisch gepressten Säften ausgemacht. Danach gingen wir ein wenig durch die Stadt. Und dann kamen wir bei einem verleih für Rikschas und Fahrräder vorbei. Spontan leihten wir uns für eine Stunde eine Rikscha – und hatten einfach verdammt viel Spaß. Ok zweimal wären wir auf der 3-spurigen Schnellstraße von rasenden Autos fast umgefahren worden aber eben auch nur fast. Und rückwärts einparken müssten wir auch noch mal üben. Eines meiner absoluten Highlights und Eimairs letzten Abend haben wir somit auch schön gestaltet.

Rikscha Ride, George Town, Penang, Malaysia

Rikscha Ride – best travel buddies ! Eimair, Rita Daniel and Ricky

Indonesien-Visum die Zweite und  neue Reisepläne – 10.02.2016

Am Mittwoch stand ich also wieder früh auf, um spätestens um 9h beim Indonesischen Konsulat zu sein.
Als ich dort ankam war ich nicht die einzige. Ich vermute, dass 100 Leute, Einheimische und ein paar einzelne westliche Toutisten vor dem Konsulat standen. Traumhaft. Nun, da das Konsulat 2 Tage geschlossen war, kamen eben alle am gleichen Tag.
Als dann die Türen aufgingen ging das Gedränge los. Ich hab mich innerlich über zwei Männer – Europäer – geärgert, die erst später als einige anderen der Locals kamen und sich dann rüpelhaft durchgedrängt haben – ohne Rücksicht unter anderem auf eine schwangere junge Frau. So typisch nach der Einstellung: Platz da hier komme ich.  Den frz. Herrn vom Vortag traf ich auch wieder. Ich glaube gegen 9:30h kam ich dann zur Passkontrolle. Wenn man übrigens in Tanktop, Shorts und Flipflops zum Konsulat geht, wird man abgewiesen, denn es wird ganz klar um respektvolle Kleidung gebeten. Sollte ja eigentlich selbstverständlich sein, ist es aber wohl für viele nicht.
Am Schalter bekam ich dann ein Formular zum Ausfüllen. Am Ende war ich mir wirklich nicht sicher, ob ich alles richtig ausgefüllt hatte, wird schon schiefgehen.
Für die Visums-Beantragung muss man übrigens das Hin- und Rückflugticket, ein Passfoto und seinen Pass abgeben.
Ich bezahlte die Gebühr von 190 RM (entspricht ca. 40 €) und man sagte mir, ich solle am nächsten Morgen um 10h wiederkommen.

Ein paar Straßen weiter gab es eine Shoppingmall, da bin ich erst mal hin ich brauchte nämlich dringend ein Taschenmesser. Meins liegt irgendwo zuhause in einem Umzugskarton. In einem japanischen Kaufhaus wurde ich dann fündig. Ach wozu ich das brauche ? Ganz klar: zum Obst schneiden natürlich 🙂

Danach bin ich wieder ins Zentrum gefahren und einfach ein wenig durch die Straßen spaziert.
Nach dem Mittagessen – Indisch, what else – bin ich zurück zum Hostel um mal wieder weiter zu schreiben. Ja, das nimmt Zeit in Anspruch, vor allem wenn man die Fotos nicht laden kann weil die Internetverbindung soooooooo lahm ist oder ganz ausfällt.

Und ich musste mir mal überlegen, wo ich jetzt hinreisen wollte. Aufgrund der Monsun-Zeit fiel der Osten und die schönen Tauchspots aus und direkt nach Singapur weiter wollte ich nicht. Also schaute ich mal, was denn so auf dem Weg liegt. Da ich bereits von mehreren Leuten gehört hatte, dass Malacca (Melaka) ganz schön sein soll, checkte ich mal die Google-Bildersuche. Und ja, die fiel ganz schön aus also beschloss ich vor Singapur einen Abstecher nach Malacca zu machen.
Bei mir im Hostel konnte ich direkt das Busticket für den nächsten Abend buchen und buchte dann auch direkt ein Hostel.

Abends habe ich Robert getroffen: deutsch, aus Mönchengladbach und ebenfalls 31 !!! Ja das ist schon ab und zu etwas besonderes wenn man in den Hostels absteigt sind die meisten zum Großteil zwischen 20 – 25 Jahre als, ist aber auch vollkommen ok, ich finde es ja absolut großartig dass mittlerweile so viele junge Leute nach dem Abi oder Studium reisen (oh mein Gott, JETZT höre ich mich einfach total alt an…), ist meiner Meinung nach absolut richtig.

Wir saßen dann noch mit ein paar anderen an der Bar. Abendessen hatte ich noch nicht und so um 22h bin ich dann nochmal auf die Suche gegangen, in Little India war dann noch ein Stand wo es Naan mit Curries gab, total lecker. Und so günstig: 2 Naan mit vegetarischem Dahl und einem Tee gab es für 3 RM (0,64 €)

Indonesien-Visum die Dritte : Got it !
Clan Jetties, Kapitän KLing-Moschee und echter Kaffee – 11.02.2016

Juhu, ich habe mein Visum !!! Um 10h kam ich zum Konsulat und konnte meinen Pass samt 60-Tage-Visum abholen . Yeah ! So und jetzt ist alles ganz entspannt.
Zur Feier des Tages habe ich mir dann mal richtigen Kaffee gegönnt, so gut wenn man die ganze Zeit nur Tee trinkt weil es hier sonst nur Instantkaffee gibt.
Das möchte ich auch noch erwähnen. In George Town gibt es ganz viele schöne kleine Cafés. Man würde vielleicht abfällig Hipster-Cafés sagen, aber die Betreiber geben sich hier sehr viel Mühe und die Cafés könnten problemlos auch in Berlin oder Köln zu finden sein. Klar gehen vor allem Touristen dorthin aber ich finde sie bereichern die Stadt ungemein und verleihen ihr definitiv auch deswegen eine bestimmte Coolness.

George Town gefällt mir eh total gut: Die Stadt ist sehr facettenreich, es leben hier Chinesen, Malaien und Inder neben- und miteinander. Es ist sehr Multikulti und das spiegelt sich auch im Essen wieder (haha, ja Essen, schon wieder). Und da kommt jeder Foodie auf seine Kosten. Ich habe noch nie eine so große Auswahl an Gerichten gesehen und probiert wie hier. Da wirft man auch gerne mal vegane Prinzipen über den Haufen wenn in den Poh Pia Ei drin ist. Aber wann hat man mal die Gelegenheit, so viele verschiedene Dinge zu kosten ?
Dann gibt es kulturell in George Town einiges zu sehen: Mir hat es natürlich die Streetart angetan. Aber wer gerne Tempel und Museen besucht kann hier auch einiges sehen und erleben.

Auf meiner Liste waren noch zwei Dinge, die ich gerne noch ansehen wollte: Zum einen Clan Jetties, die sogenannten Stelzenhäuser und die Kapitän Kling Moschee.

Als erste machte ich mich auf den Weg zum Clan Jetties.
Der Clan Jetties ist Teil des Penang Heritage Trails und ist eine alte, chinesische Siedlung von Stelzenhäusern aus dem Jahr 1882. Früher gab es sieben Landungsbrücken, bis eine durch Feuer zerstört wurde und nun lediglich sechs verbleiben. Jedes Haus trägt den Namen eines chinesischen Clans. Ursprünglich waren die Landungsbrücken für das  Be- und Entladen von Gütern und das Festmachen von Sampans (Botten) gedacht, die Siedlungen entstanden erst später. Zwischen den Clans herrschte große Rivalität und es kam oft zu Auseinandersetzungen und sogar Kämpfen.
Heute ist der Clan Jetties es eine der letzten Bastionen alter chinesischen Siedlungen auf der Insel Penang. Dieses Siedlungsdorf ist über ein Jahrhundert alt. Am Ende steht ein Tempel, der vor allem chinesische Touristen anzieht.
Gerade zu den Festlichkeiten des chinesischen Neujahrs drängten sich hauptsächlich Chinesen durch die schmalen Gassen. Ich lief den Rundgang relativ schnell ab und war dann froh, den Menschenmengen wieder zu entkommen.

Direkt gegenüber gibt es eines überdachten Food-Court mt überwiegend Chinesischen Ständen. Ich entdeckte ein Buffet wo an sich selbst seinen Teller zusammen stellen konnte. Auf meinem landete eine Mischung aus süß-sauren Auberginen, gekochte Gurken, Okraschoten mit Chilli, Tofu und Reis. das war mal eine angenehme Alternative zum indischen Essen.

Später traf ich Robert im Hostel und konnte ihn motivieren, mit in die Moschee zu kommen.

Die Kapitän Kling Moschee ist die älteste Moschee in Penang. Ursprünglich wurde sie von Mitgliedern der Ostindien-Kompanie Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Im November 1801 erhielt Kapitän Kling, ein prominenter Tamile und muslimischer Kaufmann, 18 Acres Land um eine neue Moschee zu bauen. 1916 ersetzte die gegenwärtige Moschee das alte Gebäude. Hier spiegelt sich islamische Architektur mit dem indischen Einfluss.

Einen Mantel musste ich zwar nicht ausleihen aber das freundliche Mädchen, die dort als Volunteer Besucher rumführte band bir ein Tuch um, so dass meine Haare bedeckt waren.
Richtig in die Moschee durften wir leider nicht, aber wir konnten um den Gebetsbereich herum gehen und somit wenigsten schauen und einen Eindruck bekommen. Ich war dann auch noch im abgetrennten, für die Frauen bestimmten Bereich. Wenn die Frauen hier beten, dann ziehen sie sich noch ein helles Gewand an, obwohl sie ja bereits ein Kopftuch und bedeckende Kleidung tragen.
Ich finde es absolut ungerecht, dass die Frauen in der Moschee nur einen kleinen Platz zu Verfügung haben und die Männer ca. 4/5 vom gesamten Raum.
Ich habe mir auch einiges an Informationsmaterial mit genommen, insbesondere zum Thema: Die Rolle der Frau im Islam. ich kann mich einfach nicht so wirklich damit anfreunden wie Frauen angehalten werden, sich im Islam zu verhalten.  Nun ja. Das mit dem Jihab (dem Tuch) kann ich ja noch etwas verstehen insbesondere wenn man Frauenstimmen dazu liest, die sagen, dass es für sie eine Art Schutz ist und dass ihr Körper niemanden anders etwas angeht. Und so wie ich das von meiner indonesischen Freundin Niha weiß, setzen die muslimischen Frauen das Kopftuch im familiären Bereich oder im Haus auch ab.
Es war auf jeden Fall sehr interessant. Die Muslims beten 5 Mal am Tag und ein Gebet dauert ca. 5 – 10 Minuten habe ich erfahren.

Den Nachmittag habe ich dann in einem Café verbracht um mich diesen Seiten zu widmen. Von Daniel erfuhr ich dann, dass er auch am Freitag nach Melaka kam, wir hatten ja schon gesagt, dass wir uns in Singapur wiedersehen, Melaka kam dann noch spontan dazwischen. Abends ging ich dann nochmal zu den unzähligen Streetfood-Ständen für mein Abendesse.

Und dann hieß es Goodbye:
Später kamen Rita und Ricky im Hostel vorbei um sich zu verabschieden. Wir waren jetzt fast zwei Wochen jeden Tag zusammen unterwegs und ich habe die beiden sehr ins Herz geschlossen. Dass ich gleich zu Beginn meiner Reise so wunderbare Menschen treffe die zu Freunden werden hätte ich nicht gedacht und bin sehr froh darüber. Ich habe auf jeden Fall vor, die beiden in China zu besuchen. Oder eben dann in Kanada. Oder beides.
Habt eine schöne und wunderbare Reise Ihr zwei und passt auf Euch auf.

Robert, es war sehr cool, Dich getroffen zu haben !! Ich wünsche Dir weiterhin eine tolle Zeit in Phuket und ich hoffe wir bleiben in Kontakt.

Um 22h wurde ich abgeholt und zum Busbahnhof Kamtor gefahren, das ist die zentrale Busstation in George Town.
Nun eigentlich sind die Busse ja sehr komfortabel in Malaysia – aber nicht , wenn man selbst gerade den Sitz im Bus hat, den man NICHT verstellen kann. Kurz. Ich war mega angepisst, der Bus war voll und ich konnte somit auch nicht wechseln. Ich war heilfroh, als die Busfahrt dann um 5:45h vorbei waren und wir in Melaka ankamen.
Es konnte ja nur besser werden. Um 6h machten dort die ersten Shops und Restaurants auf und zusammen mit 3 Schweizerinnen und einem Engländer holten wirs uns Tee und Kaffee und schlugen die Zeit tot, denn die Hostels machen immer erst so gegen 9h morgens auf.
Mal sehen, wie Melaka so ist.

When Chinese New Year shakes up your travel plans……

Today is my 6th day in Georgetown. I don’t mind at all because the city is nice and I’m lucky with my hostel but well, initially I planned to stay for around 4 days and to head to the North-East before going South to Singapore. But me – and probably a thousand of other backpackers too – underestimated the importance and the influence of the Chinese New Year celebrations here in Malaysia on the 7th and 8th of February.

As you might know there is quite a big Chinese community living in Malaysia, they represent around 24 % of the population.
From my travelbuddies Rita and Ricky, who live in China, I learned, that this is the only occasion for the Chinese to travel around across borders to gather with their family and friends as it is the only time of the year when they can enjoy a real vacation. Thus, the Chinese New year is as important for them as Christmas is for us. By understanding this you understand, that hostels are fully booked, that there aren’t any seats left in busses or trains and that the prices for fight rise up.
But well, you was not aware that the celebrations take more than 2 days and that also official and public institutions are closed. I thought that I could apply for my 60-Day-Tourist Visa at the Indonesian  Consular in Georgetown. But already when I was in the Cameron Highlands I realized that this was definitely not possible on February 8th as it was Chinese New Year, the beginning of the year of the monkey. So I thought it will be find when I go on February 9th – but now, the consular was still closed.
So well I extended my stay at ,y hostel for another two nights until Thursday, February 11th. And as I like to get to know another place I decided to go to Melaka in the South for 2 days before I will go to Singapore.

And don’t get me wrong: I was happy to live the experience of Chinese New Year celebration her in Malaysia but well I didn’t think that it were so exceptional circumstances.

So that is the great thing: You learn so many things by travelling, by exploring and discovering foreign cultures. These experiences are treasures.
These are experiences you will never learn at university or school. It’s all about journeys and an open mind. 

By the way: I can say now that I know Georgetown pretty well now 😉

So I note for myself:
– Never underestimate the will of travel of Chinese people around New Year
– I think there are as double as Chinese people than Malaysians here
– For Chinese New Year you have fireworks and especially firecrackers at day and night – also at 4 am beneath the window of your hostel-dorm

 

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GERMAN VERSION

Wenn das Chinesische Neujahrsfest Deine Reisepläne durcheinander wirft ….

Ich sitze nun noch immer in Georgetown in Penang. Seit letztem Freitag, dem 05.02., bin ich nun hier – das war eigentlich gar nicht so gedacht. Aber ich – und wahrscheinlich 1000 andere Backpacker ebenfalls – haben das Chinesische Neujahrsfest und das Einläuten des Jahres des Affen am 07. und 08.01.2016 und die daraus folgenden Konsequenzen total unterschätzt oder eben nicht für die Reiseplanung bedacht.
In Malaysia lebt eine besonders große Kommune an Chinesen, sie machen ca. 24% der Bevölkerung aus. Meine Travelbuddies Rita und Ricky – beide leben in China – haben uns eben auch erzählt, dass das Chinesische Neujahr für die Chinesen so wichtig ist wie für uns Weihnachten. Das heißt, die Chinesen haben in dieser Zeit lange Ferien und die meisten reisen, um Familie und Freunde zu besuchen. Nun aber dass dann wirklich zwei Tage alles komplett still steht, das war nicht so ganz ersichtlich. Und dass auch staatliche Institutionen geschlossen sind und vor allem für wie lange, war auch nicht so ganz
Bevor ich abgereist bin, dachte ich, ich könnte ich in Georgetown beim indonesischen Konsulat mein Visum beantragen (in KL wurde es mir ja verwehrt). Geplant hatte ich das am 08.02. Bereits in den Cameron Highlands dämmerte es mir dann, dass das wohl nichts wird da am 08.02. der chinesische Neujahrstag war. Dann bin ich mal am Dienstagmorgen, den 09.02., ganz früh zum Konsulat. Tja Pech, das hatte immer noch zu. Und dann nimmt die Visa-Bearbeitung ja auch noch Zeit von 1-2 Tagen in Anspruch. Nun ja ich habe mal vorsichtshalber in meinem Hostel verlängert und bin nun bis Donnerstagabend in Georgetown. Eigentlich wollte ich nach Nord-Osten, nach Kota Bahru aber da es dann mit meinem Flug von Singapur am 17.02. zu eng wird fahre ich nun am Donnerstagabend mit dem Nachtbus nach Melaka, bleibe dort bis Sonntag und fahre von dort aus nach Singapur.
Andere Backpacker wollten eigentlich weiter nach Langkawi aber sowohl die Busse als auch alle erschwinglichen Hostels sind voll. Also sucht man nach Alternativen…..

Nein, ich fand das Chinese New Year nicht blöd – im Gegenteil, es war total interessant, das so direkt mit zu erleben (Einzelheiten folgen in separaten Posts) aber nun ja, ist irgendwie suboptimal wenn man das unterschätzt hat.

Aber genau das ist es, was das Reisen so wunderbar macht: Man lernt so viel wenn man andere Länder, Kulturen und Traditionen entdeckt und offen ist für Neues. Diese Erfahrungen sind so wertvoll. Man lernt das weder an der Uni noch in der Schule. Reisen lehrt uns soviel mehr – soviel mehr Lernenswertes. 

Und: Georgetown kenne ich jetzt echt ganz gut 😉

Ich halte mal wieder fest:
– Unterschätze niemals die Reisewut der Chinesen zum Chinese New Year
– Gerade sind wahrscheinlich doppelt soviel Chinesen als Malaien hier unterwegs
– Feuerwerk gibt es nicht nur am Neujahrstag sondern jeden Tag und jede Nacht – auch morgens um 4h , unterhalb des Fensters Deines Hostels

Cameron Highlands: Amazing people, a great hike, hanging out at the bonfire and sleepless nights

01.02. – 05.02.2016

I write this post about the Cameron Highlands in English as I dedicate this to this bunch of happy awesome people I met here.  There is no need to write pages.
It’s simply all about the people .

I arrived on Monday by bus from KL and luckily I met Francesca, an Italian girl in the bus. So we exchanged our contacts and kept in touch. On Tuesday I met her and seven other people for a great jungle trail. We spent around two hours in the jungle before arriving on the top of Gunung Brinchang. Then we went the way down , we were passing a strawberry farm where we picked our own strawberries, had a break with strawberry juices and shakes. Then we passed the tea plantations: these views are awesome. Back to Brinchang we were lucky: a guy with a pick-up took us with him back to Tanah Rata. 9 people on a pick-up. But it was definitely better then to walk all this way after we already did 18 km this day.

The pictures speak for themselves:


We were all starving and headed to one of the Indian restaurants to recharge the batteries. Later I joined the others at their bonfire at De Native Guesthouse for a partying, sleepless night. So I exclude the hangover day and the rainy weather from the other days here because this was not that important.

Francesca, Rita, Ricky, Jonas, Daniel, Lea, Camille, Luke, Ema and Caroline I had an amazing time with you and I don’t want to imagine this week without you. And of course a special thanks goes to Krishnan from De Native Guesthouse, such a good person, a wonderful host and so  caring about his guests. I will consider the offer to volunteer at your place one day.  And Franky of course. I just wanna to say thank you.

And Charlotte and Stefan who joined me in my dorm in my guesthouse, it was so nice to meet you and to share dinner and good talks.

To sum it up: my week was awesome ! Great jungle trail, hanging out at the bonfire in the evenings, sharing Indian and Malaysian food, having beers and rhum & coke, two sleepless nights and loads of fun.
I’m happy to continue traveling to Penang with Rita, Ema and Ricky to celebrate Ricky’s birthday and Chinese New Year.

For all the others: Safe and happy travels, stay as you are and take care.
And as Jonas would say: You always meet twice in life – so hopefully I will see you again somewhere  in some time.
Irgendwie – Irgendwo – Irgendwann.
Sampai Jumpa ! Xx